Schalkes El-Faouzi weckt Begehrlichkeiten – doch ein Wechsel bleibt schwierig
Hans-Gerd JunkSchalkes El-Faouzi weckt Begehrlichkeiten – doch ein Wechsel bleibt schwierig
Schalkes Mittelfeldmotor Soufiane El-Faouzi hat in dieser Saison die Aufmerksamkeit von Top-Klubs geweckt. Der 23-Jährige, der im vergangenen Sommer für nur 200.000 Euro von Alemannia Aachen verpflichtet wurde, hat sich in der 2. Bundesliga als herausragender Akteur etabliert. Seine überzeugenden Leistungen haben Gerüchte über Interesse von Borussia Dortmund und anderen Vereinen befeuert.
El-Faouzi war in dieser Spielzeit eine treibende Kraft für Schalke. Mit durchschnittlich 12,5 gelaufenen Kilometern pro Spiel und 82 Hochintensivsprints pro Partie setzt er Maßstäbe in Sachen Einsatzbereitschaft. Zudem steuerte er drei Vorlagen bei und half seiner Mannschaft damit, die Tabelle der 2. Bundesliga 2025/26 anzuführen.
Sein Berater bestätigte kürzlich, dass mehrere Vereine den Spieler nun beobachten. Ein möglicher Wechsel gestaltet sich jedoch schwierig: El-Faouzis Vertrag läuft noch bis 2029 und enthält keine Ausstiegsklausel, was Schalke in Verhandlungen eine starke Position verschafft. Der Berater betonte zudem, dass sich der Mittelfeldspieler in Gelsenkirchen wohlfühlt und einen Wechsel nur in Betracht ziehen würde, wenn er als richtiger Schritt erscheint.
Das berichtete Interesse des BVB unterstreicht die Spekulationen, doch Schalkes Verhandlungsmacht bedeutet, dass ein Transfer wohl nur mit einem beträchtlichen Angebot zustande käme. Vorerst konzentriert sich El-Faouzi darauf, seine Leistungen zu halten und seinem Team beim Aufstiegskampf zu helfen.
Als Tabellenführer der Liga steht El-Faouzi im Rampenlicht. Sein langfristiger Vertrag und die Verhandlungsstärke des Vereins deuten darauf hin, dass ein Transfer kompliziert würde. Aktuell liegt sein Fokus jedoch klar auf dem Platz – bei Schalke 04.






