Schwerer Motorradunfall in Dortmund-Hörde: Zwei Schwerverletzte nach mutmaßlichem Raserdelikt
Hans-Gerd JunkSchwerer Motorradunfall in Dortmund-Hörde: Zwei Schwerverletzte nach mutmaßlichem Raserdelikt
Schwerer Unfall in Dortmunder Stadtteil Hörde: Zwei Personen schwer verletzt
Ein Hochgeschwindigkeitsunfall im Dortmunder Stadtteil Hörde hat am Montagabend zwei Menschen schwer verletzt. Ein Motorradfahrer verlor in der Nähe eines E-Scooter-Fahrers die Kontrolle, prallte gegen ein geparktes Auto und kollidierte anschließend mit einem 14-jährigen Jungen. Die Polizei ermittelt nun wegen illegaler Straßenrennen und fahrlässiger Körperverletzung.
Der Vorfall ereignete sich gegen 21:40 Uhr auf der Robert-Schuhmann-Straße. Ein 30-jähriger Dortmunder soll laut Zeugen mit überhöhter Geschwindigkeit unterwegs gewesen sein und riskante Fahrmanöver ausgeführt haben, bevor er in der Nähe des 14-Jährigen auf dem E-Scooter die Herrschaft über sein Motorrad verlor.
Der Motorradfahrer stieß zunächst gegen ein parkendes Fahrzeug, bevor er mit dem Jungen und dessen Scooter zusammenstieß. Durch die Wucht des Aufpralls wurde das Motorrad vollständig zerstört, beide Fahrer erlitten schwere Verletzungen und wurden zur Behandlung ins Krankenhaus gebracht.
Ein 20-jähriger Mann in der Nähe erlitt leichte Verletzungen, musste aber nicht weiter ärztlich versorgt werden. Der Sachschaden wird auf etwa 34.000 Euro geschätzt.
Die Verkehrsunfallermittlung der Essener Polizei sicherte die Spuren am Unfallort. Sowohl das Motorrad als auch der E-Scooter wurden beschlagnahmt. Gegen den Motorradfahrer werden nun Strafverfahren wegen illegaler Straßenrennen und fahrlässiger Körperverletzung eingeleitet.
Die Ermittlungen zum Unfallhergang dauern an, wobei die Polizei Hinweise auf gefährliches Fahrverhalten prüft. Dem Motorradfahrer drohen rechtliche Konsequenzen. Die Verletzten befinden sich weiterhin in medizinischer Behandlung.






