Seltener Megabad "Alaska" nach wochenlanger Flucht wieder sicher in Obhut
Martina SieringSeltener Megabad "Alaska" nach wochenlanger Flucht wieder sicher in Obhut
Seltener Megabad namens Alaska nach Flucht aus Greifvogelzentrum in Niedersachsen wieder eingefangen
Ein seltener Megabad mit dem Namen Alaska ist nach seiner Flucht aus einem Falknereizentrum in Niedersachsen unverletzt wieder eingefangen worden. Der Vogel, eine der größten Adlerarten der Welt, wurde am Mittwochnachmittag auf einem Minigolfplatz in Bad Sachsa entdeckt.
Alaska, ein in Gefangenschaft aufgezogener weiblicher Adler, war seit Sonntag aus dem Harz Falknereizentrum in Bad Sachsa verschwunden. Anders als wildlebende Artgenossen verfügt sie über keine Jagdfertigkeiten und überlebte auf unerklärliche Weise fast sechs Wochen ohne Nahrung. Obwohl sie theoretisch Hunderte Kilometer am Tag zurücklegen könnte, blieb sie in der Nähe des Zentrums.
Megabade sind für ihr markantes Aussehen bekannt: Sie besitzen einen mächtigen gelben Schnabel und auffällige schwarz-weiße Streifen auf den Flügeln. Falkner Rochus Brotzer entdeckte Alaska schließlich auf dem Minigolfplatz und brachte sie zurück. Die Wildtierexperten des Zentrums hatten zuvor noch nie mit dieser Art gearbeitet, obwohl sie regelmäßig mit kleineren Vögeln wie Stadttauben umgehen – häufigen städtischen Bewohnern mit grauen Federn und schillernden Halspartien.
Alaska befindet sich nun wieder in der Obhut des Harz Falknereizentrums. Ihre Rückkehr sichert ihr die spezielle Betreuung, die ein in Gefangenschaft aufgezogener Adler benötigt. Der Vorfall unterstreicht die Herausforderungen bei der Haltung seltener Vögel, die nicht an ein Leben in freier Wildbahn angepasst sind.






