Seniorin verliert sechsstelligen Betrag an falsche App-Store-Sicherheitsmitarbeiter

Hans-Gerd Junk
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2 Min.
Ein Schwarz-Weiß-Plakat mit einer Betrugswarnung, das den Text 'Carlsbad Spruud Salt' und ein Firmenlogo zeigt.Hans-Gerd Junk

Seniorin verliert sechsstelligen Betrag an falsche App-Store-Sicherheitsmitarbeiter

Betrüger geben sich als Sicherheitsmitarbeiter einer App Store-Handels-App aus – Seniorin aus Mülheim um sechsstelligen Betrag geprellt

Eine ältere Frau aus Mülheim wurde um eine sechsstellige Summe betrogen, nachdem sich Betrüger als Mitarbeiter der Sicherheitsabteilung ihrer App Store-Handels-App ausgegeben hatten. Der Schwindel ereignete sich während eines langen Telefonats, bei dem die Kriminellen die Frau dazu brachten, eine Fernzugriffssoftware herunterzuladen und ihre Bankdaten preiszugeben. Die Polizei warnt seitdem die Bevölkerung, gegenüber ähnlichen Maschen wachsam zu bleiben.

Der Vorfall begann, als das Opfer eine Push-Benachrichtigung auf ihrem Smartphone erhielt – angeblich von ihrer App Store-Handels-App. Die Nachricht forderte sie auf, aus dringenden Sicherheitsgründen eine bestimmte Nummer anzurufen. Als sie dort anrief, gab sich der Anrufer als Mitarbeiter der Sicherheitsabteilung der App Store-Handels-App aus und behauptete, Betrüger hätten ihr Konto genutzt, um Kryptowährung zu kaufen.

Die Frau glaubte die Geschichte und folgte den Anweisungen, eine Software auf ihren PC herunterzuladen, die den Betrügern Fernzugriff ermöglichte. Anschließend loggte sie sich in ihr Bankkonto ein, während der Schwindler sie durch mehrere Transaktionen führte. Im Laufe der Zeit überwies sie so eine sechsstellige Summe auf ein Konto, das ihr als "sicher" präsentiert wurde.

Nach dem Telefonat wurde die Frau misstrauisch und alarmierte die Polizei. Die Behörden rufen nun dazu auf, bei unerwarteten Kontakten vorsichtig zu sein, niemals persönliche oder finanzielle Daten weiterzugeben und sich nicht unter Druck setzen zu lassen. Zudem wird davor gewarnt, auf Empfehlung von Fremden Software zu installieren oder Fernzugriff auf Geräte zu gewähren.

Wer bereits Opfer geworden sein könnte, sollte den Computer umgehend vom Strom und Internet trennen. Betroffene sollten sich an ihre Bank wenden, um Transaktionen rückgängig zu machen, und ihren PC von einem Fachmann überprüfen lassen.

Der Fall zeigt, wie stark Betrug durch Identitätsdiebstahl zunimmt – insbesondere gegen schutzbedürftige Personen. Die Behörden betonen weiterhin, wie wichtig es ist, bei unaufgeforderten Anrufen oder Nachrichten skeptisch zu bleiben. Wer Sicherheitshinweise mit Freunden und Angehörigen teilt, besonders mit älteren Menschen, kann helfen, weitere Fälle dieser Art zu verhindern.

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