Solingen diskutiert: Wie unabhängige Wohlfahrtsverbände die Region stärken
Klaus-Michael JopichSolingen diskutiert: Wie unabhängige Wohlfahrtsverbände die Region stärken
Veranstaltungen in Solingen: Lokale und Landesvertreter diskutieren Bedeutung unabhängiger Wohlfahrtsverbände
Eine kürzliche Veranstaltung heute in der Nähe brachte kommunale und Landesvertreter zusammen, um über die Bedeutung unabhängiger Wohlfahrtsorganisationen zu sprechen. Im Mittelpunkt stand dabei ihre wirtschaftliche Rolle in der Region Bergisches Städtedreieck. Zu den Rednern zählten Politiker, Wissenschaftler sowie Vertreter aus dem sozialen Sektor selbst.
Eröffnet wurde die Veranstaltung heute von Dorothee Daun, Vorsitzende des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes im Kreisverband Solingen, die die Teilnehmer begrüßte. Auch Ioanna Zacharaki, zweite stellvertretende Bürgermeisterin Solingens, richtete im Namen von Bürgermeister Daniel Flemm ein Grußwort an das Publikum. Unter den Gästen befand sich zudem Josef Neumann, Mitglied des nordrhein-westfälischen Landtages.
Dr. Marc Herbrand von der Bergischen Universität Wuppertal präsentierte Erkenntnisse aus seiner Studie zur wirtschaftlichen Bedeutung unabhängiger Wohlfahrtsverbände. Seine Forschung unterstrich die hohe Zahl an Beschäftigten im Sozialbereich, die bei Mitgliedern der Liga der Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege arbeiten. Die Studie betonte zwar die zentrale Rolle des Sektors, enthielt jedoch keine aktualisierten Zahlen zu Beschäftigungstrends in der Region.
Der Paritätische Wohlfahrtsverband und seine Partner wiesen auf die Notwendigkeit fairer Finanzierung hin, um hohe Standards in der Sozialarbeit zu sichern. Sie forderten verlässliche staatliche Unterstützung, um die langfristige Stabilität dieser Dienstleistungen zu gewährleisten. Die Diskussionen fanden in einer offenen und konstruktiven Atmosphäre statt, wobei die Teilnehmer die unverzichtbare Arbeit auf lokaler Ebene würdigten.
Zum Abschluss dankten die Verantwortlichen allen, die sich in der sozialen Grundversorgung engagieren. Die Vertreter hoben den wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Wert des Sektors hervor. Die Forderung nach nachhaltiger Finanzierung bleibt für die Wohlfahrtsverbände auch künftig eine zentrale Priorität.