13 February 2026, 22:56

Solingen startet neuen Ausschuss für mehr Transparenz und Bürgerbeteiligung

Eine Gruppe von Menschen auf einer Bühne mit Blumensträußen in den Händen, mit einem Publikum darunter und einem Bildschirm mit Text und Logo für die Wahl zum Landtag 2016 im Hintergrund.

Solingen startet neuen Ausschuss für mehr Transparenz und Bürgerbeteiligung

Solingen setzt auf offene Verwaltung: Neuer Ausschuss für Transparenz gestartet

Solingen hat einen wichtigen Schritt hin zu einer transparenteren und bürgerorientierteren Kommunalpolitik unternommen: Der Ausschuss für Transparenz, Bürgerbeteiligung und Chancengleichheit ist mit seiner ersten Sitzung am 5. Februar 2026 an den Start gegangen – und erfüllt damit ein zentrales Versprechen der Bürgergemeinschaft für Solingen e.V. Das Gremium soll die lokale Politik zugänglicher gestalten und stärker auf die Anliegen der Einwohnerinnen und Einwohner eingehen.

Ziel des Ausschusses ist es, das Vertrauen zwischen Bevölkerung und Verwaltung zu stärken. Im Mittelpunkt stehen dabei Offenheit, Rechenschaftspflicht und ein respektvoller Dialog. Als direkte Schnittstelle für Bürgeranliegen will die Gruppe die Kluft zwischen Verwaltung und Gemeinschaft verringern.

Den Vorsitz übernimmt Martin Bender, sein Stellvertreter ist Erkan Sarıkaya. Zu ihren Aufgaben gehört es, die Diskussionen zu moderieren und sicherzustellen, dass öffentliche Vorschläge ernsthaft geprüft werden. Alle Bürgerinnen und Bürger sind aufgerufen, sich mit Ideen oder Themen einzubringen – per E-Mail an [email protected].

Ob der Ausschuss langfristig Wirkung entfaltet, bleibt abzuwarten. Seine Gründung zeigt jedoch deutlich den Willen, die Bevölkerung aktiver in Entscheidungsprozesse einzubinden. Das Vorhaben passt zu dem größeren Ziel, Politik nah an den Menschen zu gestalten und Basisengagement zu fördern.

Die erste Sitzung fand zwar bereits Anfang dieses Monats statt, doch konkrete Pläne für die weitere Arbeit stehen noch aus. Stand 13. Februar 2026 liegen noch keine Details zu Struktur oder ersten Ergebnissen vor. Der Erfolg des Projekts wird davon abhängen, wie gelingt es dem Gremium, die Bürger dauerhaft einzubinden – und aus Gesprächen Taten werden zu lassen.