06 May 2026, 06:32

Solingens Kirchen vor ungewisser Zukunft: SPD fordert langfristige Strategie

Altes Foto einer Kirche in einer städtischen Straßenszene, gerahmt und von anderen Gebäuden umgeben.

Solingens Kirchen vor ungewisser Zukunft: SPD fordert langfristige Strategie

Die Zukunft mehrerer Kirchen in Solingen steht zur Debatte

Die SPD-Fraktion im Stadtrat hat eine klare Strategie für die langfristige Nutzung der Gebäude gefordert. Viele dieser Kirchen, darunter die Lutherkirche, sehen sich unsicherer Zeiten gegenüber, da die Stilllegungspläne voranschreiten.

Forderung nach ganzheitlichem Konzept Ernst Lauterjung, der neue Vorsitzende der SPD-Fraktion, verlangt einen übergreifenden Plan für Solingens Kirchengebäude. Er betonte die Notwendigkeit eines gemeinsamen Prozesses, um nachhaltige Lösungen zu entwickeln – besonders, da einige Kirchen in Kürze geschlossen werden sollen. Die SPD beabsichtigt, erste Vorschläge in den zuständigen Ausschuss einzubringen und direkt mit Kirchenvertretern ins Gespräch zu kommen.

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Dabei machte die Fraktion deutlich, dass die Stadt weder die volle finanzielle noch organisatorische Verantwortung für die Kirchen übernehmen könne. Stattdessen plädierte Lauterjung für ein kooperatives Vorgehen zwischen Gemeinden, Politik und Verwaltung. Zudem forderte er eine langfristige Perspektive über das Jahr 2030 hinaus, um die Kirchen als Teil der städtischen Zukunft zu erhalten.

Kirchen als soziale und kulturelle Anker Viele der Gebäude besitzen große soziale und kulturelle Bedeutung und fungieren als zentrale Bezugspunkte in Solingens Stadtteilen. Die SPD bietet den Gemeinden enge Unterstützung an, um praktikable Wege für den Erhalt ihrer Rolle in der Stadt zu finden.

Die Vorschläge der SPD werden nun im zuständigen Ausschuss des Stadtrats beraten. Eine abgestimmte Strategie könnte helfen, die Zukunft der Solinger Kirchen zu sichern – zwischen kulturellem Wert und praktischen Herausforderungen. Die nächsten Schritte hängen von der Zusammenarbeit zwischen politischen, administrativen und kirchlichen Akteuren ab.

Quelle