SPD-Anhänger in Kamp-Lintfort zweimal Opfer von Brandanschlägen
In Kamp-Lintfort wurde ein örtlicher SPD-Parteianhänger innerhalb von weniger als drei Wochen zweimal zum Ziel von Anschlägen. Bei beiden Vorfällen handelte es sich um Brandstiftung, was Befürchtungen gezielter Sabotage weckt. Die Behörden vermuten nun einen politisch motivierten Angriff.
Das Feuer brach zunächst am Anhänger aus, nur wenige Tage später folgte ein zweiter Brand. Ermittler gehen davon aus, dass Grillanzünder oder ähnliche Geräte zur Brandstiftung verwendet wurden. Die wiederholten Angriffe brachten Anwohner und Einsatzkräfte der Feuerwehr in Gefahr.
Edgar Stary, SPD-Vorstandsmitglied und ehemaliger Feuerwehrmann, äußerte den Verdacht, dass es sich bei den Bränden nicht um Zufälle handele. Seine Bedenken teilte René Schneider, SPD-Landtagsabgeordneter, der eine gründliche Aufklärung der zusammenhängenden Vorfälle forderte.
Die SPD hat die Behörden aufgefordert, den Fall intensiver zu untersuchen. Die Partei will Klarheit darüber, ob die Angriffe politisch motiviert waren und wer dahinterstecken könnte.
Die Brandstiftungen werden weiterhin ermittelt. Die Beamten werten Beweise aus, um festzustellen, ob die Feuer mit politischer Absicht gelegt wurden. Weitere Erkenntnisse könnten mehr über die Beweggründe der Täter verraten.






