SPD-Politiker Zimkeit diskutiert mit Schülern über marode Schulen und Finanznot in Oberhausen
Klaus-Michael JopichSPD-Politiker Zimkeit diskutiert mit Schülern über marode Schulen und Finanznot in Oberhausen
Stefan Zimkeit, SPD-Abgeordneter aus Sterkrade, traf sich kürzlich mit Achtklässlern der Gesamtschule Weierheide im Düsseldorfer Landtag. Der lokale Politiker, der in der Nähe der Schule wohnt, sprach mit den Schülerinnen und Schülern über die Finanzierung von Bildung und die Herausforderungen, vor denen die Oberhausener Schulen stehen.
Während des Besuchs lobte Zimkeit die Bundesregierung dafür, dass sie erhebliche Investitionsmittel für Schulen gesichert habe. Er äußerte die Hoffnung, dass ein großer Teil dieser Gelder direkt an Städte wie Oberhausen fließen werde – etwa für Bau- und Sanierungsprojekte.
Kritik übte der SPD-Politiker hingegen an Nordrhein-Westfalen: Der Versuch des Landes, die finanzielle Verantwortung für Schulen auf die Kommunen abzuwälzen, sei falsch. Stattdessen müsse das Land mehr Geld bereitstellen, um die Infrastruktur und Ausstattung der Schulen zu verbessern.
Zimkeit positionierte sich zudem gegen Vorurteile gegenüber Gesamtschulen. Bildungspolitik dürfe nicht nach Schulformen unterscheiden, betonte er, sondern müsse allen Schülerinnen und Schülern gleiche Chancen bieten.
Auf die Frage nach der politischen Zusammenarbeit machte Zimkeit deutlich, dass er mit allen demokratischen Parteien kooperiere, Kontakte zur AfD jedoch kategorisch ablehne. Die Partei bezeichnete er als rechtsextrem und warf ihr vor, Hass und Verachtung gegen Menschen zu schüren, die anders seien.
Das Treffen mit den Jugendlichen unterstrich die anhaltenden Sorgen um Schulfinanzierung und Infrastruktur in Oberhausen. Zimkeits Aussagen verdeutlichten einmal mehr, wie dringend landesweite Unterstützung ist, um faire Bildungschancen in der Region zu gewährleisten.






