Stadt startet Millionenprogramm für mehr Sicherheit an Schulen bis 2025
Klaus-Michael JopichStadt startet Millionenprogramm für mehr Sicherheit an Schulen bis 2025
„Schule als sicherer Ort“: Stadt startet neues Sicherheitsprogramm für Schulen
Der Stadtrat hat eine neue Sicherheitsinitiative mit dem Namen „Schule als sicherer Ort“ beschlossen. Die am 24. September 2025 gefasste Entscheidung sieht Maßnahmen vor, um die Sicherheit an örtlichen Schulen zu erhöhen und Gewalt vorzubeugen. Das Projekt beginnt mit dringenden Fällen, bevor es auf weitere Einrichtungen ausgeweitet wird, die die Teilnahmekriterien erfüllen.
In der ersten Phase liegt der Fokus auf zwei zentralen Bereichen: baulichen Verbesserungen und präventiver Bildungsarbeit. Vierzehn Schulen erhalten aufgerüstete Türen – insgesamt 682 Stück –, die mit Schließzylindern und Drehknäufen ausgestattet werden. Zudem wird die Außenbeschilderung dieser Schulen optimiert, um die Sichtbarkeit und Orientierung zu verbessern.
Im bildungspolitischen Bereich nehmen 21 Schulen an Fortbildungsprogrammen für Lehrkräfte teil, die auf Gewaltprävention abzielen. Darüber hinaus erhalten alle Drittklässler an Grund- und Förderschulen Unterrichtseinheiten zum Schutz vor sexualisierter Gewalt. Für die baulichen Maßnahmen stellt die Stadt 147.400 Euro bereit, für die pädagogischen Programme 258.600 Euro.
Die Umsetzung erfolgt priorisiert an den als besonders dringlich eingestuften Schulen. Andere Einrichtungen können sich beteiligen, sofern sie die Voraussetzungen für die Bildungsangebote erfüllen. Der Fortschritt wird jährlich überprüft, um die Initiative anzupassen und auszubauen.
Die Gesamtinvestitionen für die Pilotphase belaufen sich auf über 400.000 Euro. Die jährlichen Evaluierungen sollen helfen, das Programm auf Basis der praktischen Erfahrungen weiterzuentwickeln. Schulen in der gesamten Stadt werden schrittweise von den Verbesserungen profitieren – sowohl bei der physischen Sicherheit als auch in der Gewaltpräventionsarbeit.






