Stadtrat beschließt 252-Millionen-Euro-Haushalt für 2026 mit Fokus auf Bildung und Infrastruktur

Hans-Gerd Junk
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Ein Plakat mit einem detaillierten Kartenbild der Vereinigten Staaten, das Straßen und Highways hervorhebt und den Titel "Corridor Growth Projects" in fetter, schwarzer, zentrierter Schrift auf einem hellblauen Hintergrund trägt.Hans-Gerd Junk

Stadtrat beschließt 252-Millionen-Euro-Haushalt für 2026 mit Fokus auf Bildung und Infrastruktur

Der Stadtrat hat den Haushaltsplan für 2026 in Höhe von 252 Millionen Euro verabschiedet. Der Etat sieht erhebliche Investitionen in Schulen, Infrastruktur und soziale Einrichtungen vor. Zu den zentralen Vorhaben zählen eine neue Feuerwehrwache, modernisierte Bushaltestellen und eine Obdachlosenunterkunft.

Am 19. Februar 2026 billigte der Rat den Haushalt einstimmig, der bei Einnahmen von 243,5 Millionen Euro Ausgaben in Höhe von 252 Millionen Euro vorsieht. Daraus ergibt sich ein Fehlbetrag von 3,9 Millionen Euro für das kommende Jahr. Um die Kosten zu decken, werden 34,1 Millionen Euro durch neue Kredite aufgebracht – ein Teil der insgesamt 62,9 Millionen Euro, die für Investitionsprojekte bereitstehen.

Im Bildungsbereich fließen beträchtliche Mittel: Über 16 Millionen Euro sind für den Ausbau der Dritten Gesamtschule in Wevelinghoven vorgesehen. Weitere 3,1 Millionen Euro entfallen auf einen Neubau für den Naturwissenschaftstrakt des Erasmus-Gymnasiums, während fast 2 Millionen Euro den Lehrschwimmbereich in Wevelinghoven fördern.

Auch öffentliche Sicherheit und Verkehr stehen im Fokus. Eine neue Feuerwehrwache in Kapellen schlägt mit 3,5 Millionen Euro zu Buche, und 1,15 Millionen Euro dienen der barrierefreien Modernisierung von Bushaltestellen. Die Nord-Süd-Kohlenbahnbrücke wird für 920.000 Euro grundsaniert.

Der soziale Wohnungsbau profitiert ebenfalls: 2,9 Millionen Euro sind für eine Obdachlosenunterkunft in der Ringstraße eingeplant.

Der Haushalt 2026 lenkt Gelder gezielt in Schulen, Infrastruktur und kommunale Dienstleistungen. Projekte wie die Feuerwehrwache, Bildungseinrichtungen und die Obdachlosenhilfe können nun umgesetzt werden. Der Rat setzt dabei auf eine Mischung aus Neuinvestitionen und einem überschaubaren Defizit, das teilweise durch Kredite ausgeglichen wird.

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