Surprise bei der Krefelder FDP: Stachelhaus übernimmt nach Heitmanns Rückzug
Egbert PeukertSurprise bei der Krefelder FDP: Stachelhaus übernimmt nach Heitmanns Rückzug
Sebastian T. Stachelhaus ist nach einem überraschenden Führungswechsel zum neuen Kreisvorsitzenden der Krefelder FDP gewählt worden. Die Wahl fand am 22. März 2026 statt, nachdem der langjährige Vorsitzende Joachim C. Heitmann unerwartet seinen Rückzug bekanntgegeben hatte. Stachelhaus sicherte sich 66 Prozent der Stimmen und setzte sich damit gegen seine Mitbewerberin Dr. Tina Pannes durch, die auf 34 Prozent kam.
Die Wahl markiert einen Kurswechsel für den lokalen Verband, der sich auf die Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen 2023 vorbereitet. Stachelhaus, seit 2004 Mitglied der FDP, hat in Krefeld bereits verschiedene politische Ämter innegehabt. Sein Wahlkampf stand unter dem Motto, eine starke liberale Partei mit schlanker Verwaltung, engerer Bürgerbindung und einer wirtschaftsfreundlichen Ausrichtung aufzubauen.
Stachelhaus räumte ein, dass es eine Herausforderung sei, auf Heitmanns lange Amtszeit zu folgen. Gleichzeitig zeigte er sich begeistert von der Zusammenarbeit mit dem neu gewählten Vorstandsteam, zu dem Dr. Norbert Ullrich als erster stellvertretender Vorsitzender gehört. Ullrich gewann ebenfalls mit etwa zwei Dritteln der Stimmen und setzte sich in einer separaten Abstimmung gegen Dr. Tina Pannes durch. Weitere Stellvertreter sind Florian Philipp Ott und Hans Christian Tenberg.
Privat ist Stachelhaus verheiratet, hat eine Tochter und engagiert sich aktiv im örtlichen Schützenverein. Mit der internen Erneuerung will die Partei vor der anstehenden Landtagswahl eine neue Richtung einschlagen.
Die Krefelder FDP geht nun unter Stachelhaus' Führung und mit einem neu aufgestellten Vorstand in die Zukunft. Seine Schwerpunkte liegen auf einer effizienteren Verwaltung und einer stärkeren Einbindung der Bürgerschaft. Die Partei bleibt darauf fokussiert, sich als wichtiger Akteur für die Landtagswahl 2023 zu positionieren.






