Tausende protestieren in Köln gegen Rassismus und Diskriminierung
Martina SieringTausende protestieren in Köln gegen Rassismus und Diskriminierung
Über tausend Menschen gingen am Samstag in Köln auf die Straße, um gegen Rassismus zu protestieren. Die von dem Bündnis "Köln nimmt Stellung" organisierte Demonstration stand im Zeichen des Internationalen Tags zur Beseitigung der Rassendiskriminierung. Die Teilnehmenden trugen Fahnen und Plakate mit Parolen wie "Herz statt Hass" und lehnten damit jede Form von Diskriminierung ab.
Der Demonstrationszug startete am Südermannplatz und zog sich entlang des Hohenzollernrings in Richtung Rudolfplatz. Obwohl die Polizei mit bis zu 10.000 Teilnehmenden gerechnet hatte, zählte sie zunächst rund 1.000 Demonstrantinnen und Demonstranten.
Auf der Kundgebung nahe dem Rudolfplatz zog ein satirischer Wagen des Künstlers Jacques Tilly die Blicke auf sich. Das Kunstwerk richtete sich gegen die rechtspopulistische AfD und unterstrich damit die politische Botschaft des Protests.
Die Kölner Demonstration war Teil einer bundesweiten Bewegung. Am 21. März 2026 fanden in über 100 Städten – darunter Berlin, Hamburg, München und Frankfurt – ähnliche Proteste statt. Organisiert wurden sie von Initiativen wie "Unteilbar" und lokalen antirassistischen Netzwerken, die sich gemeinsam für Solidarität gegen Diskriminierung einsetzten.
Der Protest in Köln reiht sich ein in die landesweiten Aktionen gegen Rassismus. Mit Transparenten, Reden und symbolträchtigen Wagen machten die Teilnehmenden ihre Haltung deutlich. Die Veranstaltung war eine von vielen in ganz Deutschland, die sich gegen Diskriminierung stellen und für Gleichberechtigung einstehen.






