Thomas Anders enthüllt: Warum Modern Talking an persönlichen Konflikten zerbrach
Egbert PeukertThomas Anders enthüllt: Warum Modern Talking an persönlichen Konflikten zerbrach
Thomas Anders hat sich über seine turbulente Vergangenheit mit Dieter Bohlen geöffnet, seinem ehemaligen Bandkollegen von Modern Talking. Der 62-jährige Sänger beschrieb ihre Arbeitsbeziehung als angespannt – trotz des riesigen Erfolgs, den das Duo in den 1980er- und 1990er-Jahren feierte. Ihre Zusammenarbeit brachte einige der ikonischsten Eurodisco-Hits hervor, zerbrach letztlich aber an persönlichen Spannungen.
Anders und Bohlen wurden mit Modern Talking gemeinsam berühmt und produzierten 13 Alben voller Synth-Pop-Hymnen. Ihre Musik, geprägt von dem typischen Sound der 1980er, stürmte weltweit die Charts und machte die Band zu einem Pop-Phänomen. Doch hinter den Kulissen erschwerten ihre unterschiedlichen Persönlichkeiten die Zusammenarbeit.
Anders gab zu, Bohlen nie als "Teamplayer" gesehen zu haben – weder als Ungeheuer noch als Freund bezeichnete er ihn. Er verglich ihre Dynamik mit der eines geschiedenen Paares: Man kümmere sich zwar noch um das gemeinsame Erbe, müsse aber nicht mehr miteinander sprechen. Die endgültige Trennung 2003 war schließlich auf diese unüberbrückbaren Differenzen zurückzuführen.
Im Gegensatz dazu lobte Anders die Zusammenarbeit mit Florian Silbereisen als harmonisch und kooperativ. Silbereisen sei ein geborener Teamplayer, betonte er, und ihre Partnerschaft habe sich im Vergleich zur Zeit mit Bohlen mühelos angefühlt.
Die Auflösung von Modern Talking hinterließ ein Vermächtnis aus Chartstürmern – aber auch ungelöste Konflikte. Anders' Aussagen bestätigen, dass nicht künstlerische, sondern persönliche Differenzen ihre Zusammenarbeit endgültig beendeten. Die Musik des Duos bleibt einflussreich, während ihre Arbeitsbeziehung endgültig der Vergangenheit angehört.






