Traditionsunternehmen FRIEBA meldet Insolvenz – doch die Produktion läuft weiter
Egbert PeukertTraditionsunternehmen FRIEBA meldet Insolvenz – doch die Produktion läuft weiter
Wuppertaler Textilhersteller FRIEBA meldet Insolvenz – Betrieb läuft weiter
Der in Wuppertal ansässige Textilhersteller FRIEBA hat Insolvenz angemeldet, bleibt jedoch in vollem Umfang operativ. Das Unternehmen, das Bänder, Schnüre, Fransen und Geflechte produziert, erfüllt weiterhin Kundenaufträge und sucht gleichzeitig nach einem neuen Investor. Die Mitarbeiter zeigen sich trotz der finanziellen Herausforderungen motiviert.
Die Wurzeln von FRIEBA reichen bis ins Jahr 1871 zurück, als sein Vorgängerunternehmen, die Carl Friedrich Barmen Maschinenfabrik, gegründet wurde. Nach 52 Jahren firmierte das Unternehmen 1923 unter dem heutigen Namen FRIEBA um. Heute produziert es in einem 2.800 Quadratmeter großen Werk in Wuppertal.
Die Verhandlungen mit potenziellen Investoren verlaufen vielversprechend. Noch kurz nach Ostern könnte ein neuer Eigentümer die Geschäfte übernehmen – das Ziel ist ein zügiger Abschluss der Verhandlungen. Die Produktion läuft stabil, und die Löhne werden derzeit über Insolvenzgeld abgesichert.
Ab dem zweiten Quartal plant das Unternehmen, die Gehälter wieder eigenständig zu zahlen. Kunden erteilen weiterhin Aufträge, sodass die Geschäftstätigkeit während der Übergangsphase aufrechterhalten bleibt.
Der Insolvenzprozess hat den Tagesbetrieb von FRIEBA nicht beeinträchtigt. Das Unternehmen konzentriert sich darauf, einen neuen Investor zu gewinnen und die Produktion aufrechtzuerhalten. Gelingt die Übernahme, kann das Traditionsunternehmen seine Kunden im Textilmarkt weiter beliefern.






