03 February 2026, 02:46

Tränen, Frieden und ein Skandal: Ofarims emotionale Achterbahn im Dschungelcamp

Ein Elefant und ein Tiger kämpfen im Dschungel, umgeben von Bäumen und Vögeln, die am Himmel fliegen, mit Text am unteren Bildrand.

Gil reicht Ariel die Hand - und niemand wird rausgewählt - Tränen, Frieden und ein Skandal: Ofarims emotionale Achterbahn im Dschungelcamp

Die neueste Folge von "Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!"* nahm eine emotionale Wendung, als sich die Spannungen zwischen den Camp-Bewohnern Gil Ofarim und Ariel etwas entspannten. Diesmal verließ niemand den Dschungel – trotz eines nervenaufreibenden Bushtucker-Trials und einer knappen Zuschauerabstimmung. Die Sendung griff zudem Ofarims umstrittene Vergangenheit auf, die ihn seit Jahren verfolgt.

Gil Ofarim kämpfte während seines "Dschungel-Telefonats" mit Heimweh und brach in Tränen aus, als er darüber sprach, wie sehr er seine Familie und Freunde vermisst. Dieser Moment kam nach Tagen voller Spannungen im Camp, insbesondere mit Ariel, mit der er zuvor aneinandergeraten war. In einem überraschenden Stimmungswechsel näherte er sich ihr später, reichte ihr die Hand und drückte seinen Respekt aus – eine "Friedensgeste", wie er es nannte.

Die Folge zeigte zudem ein schlecht koordiniertes Bushtucker-Trial: Patrick Romer, Simone Ballack, Hardy Krüger Jr. und Hubert Fella arbeiteten zwar zusammen, schafften es aber nur, drei Sterne zu ergattern. Ihr mangelnder Teamgeist frustrierte die Zuschauer, doch niemand musste das Camp deswegen verlassen.

Trotz der wenigsten Zuschauerstimmen blieben der Schauspieler Stephen Dürr (51) und der Landwirt Patrick Romer (30) im Wettbewerb. Alle neun Camp-Bewohner blieben vorerst zusammen – die Gruppe bleibt damit unverändert.

Ariel offenbarten im Camp, sie habe einst gehofft, die Tochter ihres Ex-Freunds adoptieren zu können. Diese persönliche Enthüllung fügte ihrer Dschungelzeit eine weitere Facette hinzu.

Ofarims Auftritt in der Show hat die Debatten über seine Vergangenheit neu entfacht. 2021 beschuldigte er fälschlicherweise einen Hotelmitarbeiter in Leipzig des Antisemitismus und behauptete, ihm sei wegen eines Davidstern-Halsketten der Service verweigert worden. Ermittlungen bewiesen später, dass der Vorfall erfunden war. 2026 wurde er wegen falscher Anschuldigungen verurteilt, musste eine Geldstrafe zahlen und sah sich mit zivilrechtlichen Klagen konfrontiert. Der Skandal kehrte die öffentliche Meinung gegen ihn, isolierte ihn sozial und ließ ihn weithin als jemanden dastehen, der Antisemitismus für persönliche Zwecke instrumentalisiert hatte.

Der Dschungel bleibt in dieser Runde in voller Stärke, da niemand ausscheiden musste. Ofarims emotionale Momente und sein Versuch, mit Ariel Frieden zu schließen, markierten eine Veränderung der Camp-Dynamik. Doch seine umstrittene Vergangenheit wirft weiterhin einen Schatten auf seinen Auftritt – und erinnert die Zuschauer an die langfristigen Folgen seines Handelns.