01 January 2026, 08:37

Unternehmer.NRW schließt AfD von allen Veranstaltungen aus

Ein Nahaufnahme-Bild einer Identitätskarte mit einer amerikanischen Flagge und dem Text 'Kritische Lizenz' auf der Vorderseite.

Unternehmer.NRW schließt AfD von allen Veranstaltungen aus

Der Arbeitgeberverband Nordrhein-Westfalen (Unternehmer.NRW) hat bekannt gegeben, dass er die rechtspopulistische Partei Alternative für Deutschland (AfD) von seinen Veranstaltungen ausschließt. Die Entscheidung folgt auf Bedenken hinsichtlich der Haltung der Partei zu Demokratie, Wirtschaftspolitik und der Mitgliedschaft Deutschlands in der Europäischen Union.

Der Hauptgeschäftsführer von Unternehmer.NRW, Johannes Pöttering, bestätigte, dass keine Einladungen mehr an die AfD ergehen werden. Er begründete dies damit, dass eine sachliche politische Diskussion mit der Partei aufgrund ihrer grundsätzlichen Positionen unmöglich sei.

Die Organisation verwies insbesondere auf die wiederholten Forderungen der AfD nach einem Austritt Deutschlands aus der EU als großes Risiko. Ein solcher Schritt, so die Warnung, würde die wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit, Arbeitsplätze und den allgemeinen Wohlstand im Land gefährden. Über die wirtschaftlichen Bedenken hinaus vertritt ein großer Teil der AfD Ansichten, die mit demokratischen Grundsätzen kollidieren. Die Ablehnung von Freiheit, Vielfalt, Rechtsstaatlichkeit und der sozialen Marktwirtschaft durch die Partei untermauere die Entscheidung zum Ausschluss zusätzlich.

Die Konsequenz ist, dass die AfD künftig nicht mehr an Veranstaltungen von Unternehmer.NRW teilnehmen wird. Die Haltung des Verbandes spiegelt die breiteren Sorgen über die Auswirkungen der Partei auf Demokratie und Wirtschaft wider. Nähere Angaben zu konkreten Veranstaltungen oder weiteren Maßnahmen wurden nicht gemacht.