07 June 2026, 10:20

US-Reisender mit scharfer Munition am Flughafen Köln/Bonn gestoppt

BPOL NRW: Lebensmunition im Handgepäck - Amerikaner muss jetzt Rede und Antwort stehen

US-Reisender mit scharfer Munition am Flughafen Köln/Bonn gestoppt

65-jähriger US-Reisender am Flughafen Köln/Bonn mit scharfer Munition im Handgepäck gestoppt

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Ein 65-jähriger US-Amerikaner wurde am Flughafen Köln/Bonn angehalten, nachdem Sicherheitskräfte in seinem Handgepäck eine scharfe 9-Millimeter-Patrone entdeckt hatten. Der Vorfall ereignete sich am Mittwoch, dem 24. September 2025, als der Mann sich auf den Abflug nach Palma de Mallorca vorbereitete.

Die Bundespolizei bestätigte, dass die Munition schussbereit war, und beschlagnahmte sie umgehend. Das Sicherheitspersonal hatte die Patrone bei einer routinemäßigen Kontrolle des Handgepäcks gefunden. Auf Nachfrage gab der Mann an, Hobby-Schütze zu sein, konnte jedoch nicht erklären, wie die Munition in sein Gepäck gelangt war.

Gegen ihn wurde wegen Verstößes gegen das Waffengesetz und das Luftsicherheitsgesetz Anklage erhoben. Trotz des schweren Vergehens hinterlegte er eine Kaution in Höhe von 500 Euro und durfte seine Reise fortsetzen.

Die Behörden erinnerten in der Folge Reisende daran, ihr Gepäck vor dem Flug sorgfältig zu prüfen. Das Mitführen verbotener Gegenstände in Sicherheitsbereiche von Flughäfen kann selbst bei unbeabsichtigtem Verstoß zu strafrechtlichen Konsequenzen führen.

Der Flug des Mannes startete planmäßig, nachdem er die Kaution gezahlt hatte. Die beschlagnahmte Munition bleibt vorerst in Polizeigewahrsam. Die Behörden betonen weiterhin die Bedeutung der Einhaltung der Luftsicherheitsvorschriften.

Quelle