Viktoria Köln baut seine Offensive um: Lobinger geht, Zambrano kommt
Martina SieringViktoria Köln baut seine Offensive um: Lobinger geht, Zambrano kommt
Viktoria Köln hat im frühen Januar zwei entscheidende Transfers abgeschlossen. Der Verein verkaufte seinen Topscorer Lex-Tyger Lobinger an den MSV Duisburg und verpflichtete im Gegenzug den 21-jährigen Offensivspieler Joel Vega Zambrano vom SC Paderborn 07. Diese Wechsel markieren den Beginn eines umgestalteten Angriffs für die Saison 2026.
Der Abgang von Lex-Tyger Lobinger hinterlässt eine Lücke – der Stürmer erzielte in dieser Spielzeit in 17 Partien neun Tore. Sein Wechsel bringt Viktoria Köln jedoch eine Ablösesumme ein und folgt auf die frühere Verpflichtung von Aljaž Časar durch den MSV Duisburg, einem weiteren Leistungsträger der 3. Liga. Zwar ist Lobingers Abschied ein Rückschlag, doch der Klub hat bereits reagiert, um die Offensive neu aufzustellen.
Die Verpflichtung von Joel Vega Zambrano, die am 5. Januar bekannt gegeben wurde, verleiht der Mannschaft zusätzliche Flexibilität. Anders als ein klassischer Mittelstürmer kann der junge Angreifer als „falsche Neun“ oder auf den Flügeln agieren. Zudem plant Viktoria Köln, David Otto künftig in einer offensiveren Sturmrolle einzusetzen. Diese Anpassung könnte auch dem Mittelfeldspieler Benjamin Zank mehr Spielanteile und mögliche Startelf-Einsätze bescheren.
Mit Lobingers Abgang und Zambranos Verpflichtung wird Viktoria Kölns Offensive 2026 ein anderes Gesicht zeigen. Der Verein hat zudem mindestens einen weiteren Neuzugang bestätigt, um die Angriffsoptionen zu verstärken. Der MSV Duisburg hingegen sichert sich mit Lobinger einen bewährten Torjäger und stärkt damit die eigene Mannschaft.