19 April 2026, 02:23

Warum der 7. Dezember der Tag der Weihnachtskrippe ist

Eine Krippe in einer Kirche mit Weihnachtsbeleuchtung, mit Statuen, Pflanzen, Säulen und einer Texttafel, mit einer festlichen Decke darüber.

Warum der 7. Dezember der Tag der Weihnachtskrippe ist

Jährlich am 7. Dezember begehen die Deutschen den Tag der Weihnachtskrippe – ein Fest, das eine jahrhundertealte Tradition würdigt. Initiiert wurde der Gedenktag von Sven Giese, dem Schöpfer des "Kalenders der kuriosen Feiertage aus aller Welt".

Die frühesten Darstellungen der Geburt Jesu waren schlicht: Sie zeigten lediglich das Jesuskind, einen Ochsen und einen Esel. Als Begründer der Tradition gilt der heilige Franz von Assisi, der sie im Jahr 1223 einführte.

Erst im späten 16. Jahrhundert hielten Krippendarstellungen Einzug in italienische Haushalte. Von dort verbreiteten sie sich zu Beginn des 17. Jahrhunderts nach Deutschland. Gegen Ende des 18. Jahrhunderts kamen weitere Figuren hinzu – etwa Hirten und die Heiligen Drei Könige.

1802 verboten Kirchen die öffentlichen Krippendarstellungen, woraufhin die Tradition in private Haushalte verlagert wurde. Im späten 19. Jahrhundert ermöglichte die Massenproduktion erschwinglicher Figuren dann auch weniger begüterten Familien die Teilnahme an diesem Brauch.

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Der Tag der Weihnachtskrippe ehrt heute eine tief verwurzelte kulturelle Praxis. Das Fest spiegelt wider, wie sich die Tradition von religiösen Räumen in den familiären Alltag entwickelte. Der 7. Dezember erinnert an ihren bleibenden Stellenwert in der deutschen Kultur.

Quelle