Warum Deutschland am 11. April den skurrilen Tag der Unsichtbarkeit feiert
Klaus-Michael JopichWarum Deutschland am 11. April den skurrilen Tag der Unsichtbarkeit feiert
Jedes Jahr am 11. April begeht Deutschland den "Tag der Unsichtbarkeit" – ein skurriles Fest zu Ehren des Unsichtbaren. Die Idee stammt vom Karikaturisten und Blogger Bastian Melnyk, der den Aktionstag 2009 ins Leben rief. Anders als andere Feiertage an diesem Datum dreht sich hier alles um den Spaß am Unbemerktbleiben oder Verstecken.
Das Konzept der Unsichtbarkeit fasziniert die Menschen seit langem – besonders in Büchern und Filmen. Werke wie H.G. Wells' "Der unsichtbare Mann" oder J.R.R. Tolkiens "Der Herr der Ringe" spielen mit der Vorstellung, einfach zu verschwinden. Wissenschaftlich betrachtet bezeichnet Unsichtbarkeit Zustände, die Objekte für das menschliche Auge unsichtbar machen.
Bastian Melnyk, der Erfinder des Tags der Unsichtbarkeit, ist bekannt für seine spielerische Herangehensweise an Feiertage. Auf seiner Website fonflatter.de listet er über 200 inoffizielle Aktionstage auf, die er selbst erschaffen hat. Der erste Tag der Unsichtbarkeit fand 2009 statt – auch wenn einige Quellen fälschlicherweise 2006 als Startjahr nennen.
Die Feierlichkeiten sind simpel: Man kann sich einfach unsichtbar stellen. Manche Fans testen sogar imaginäre Tarnumhänge und verleihen dem Tag so eine magische Note. Im Gegensatz zu anderen Aktionstagen wie dem Freesien-Tag oder dem Welthaustiertag, die ebenfalls auf den 11. April fallen, besticht dieser Feiertag durch sein verspieltes Thema.
Der Tag der Unsichtbarkeit bleibt eine lockere Tradition in Deutschland, die dazu einlädt, die Idee des Verschwindens zu feiern – wenn auch nur zum Spaß. Sein Schöpfer Bastian Melnyk wirbt weiterhin für den Tag als Teil seiner Sammlung inoffizieller Feiertage. Jahr für Jahr bietet er so eine verspielte Abwechslung vom Alltag.






