Watzkes emotionaler Abschied: Dortmund verschenkt 2:0-Führung gegen Stuttgart
Martina SieringWatzkes emotionaler Abschied: Dortmund verschenkt 2:0-Führung gegen Stuttgart
Borussia Dortmunds letztes Spiel unter Langzeit-CEO Hans-Joachim Watzke endete mit einem spektakulären 3:3 gegen den VfB Stuttgart. Das von bundesweiten Fanprotesten überschattete Duell sah die Dortmunder, die vor heimischem Publikum eine Zwei-Tore-Führung verspielten, in einer gedämpften Atmosphäre agieren. Watzke, eine prägende Figur der modernen Vereinsgeschichte, bereitet sich nun auf seinen Rückzug als geschäftsführender Sprecher vor – die offizielle Bestätigung seiner neuen Rolle als Vereinspräsident steht am Sonntag auf der Mitgliederversammlung an.
Das Spiel begann unter ungewöhnlichen Vorzeichen: Proteste der Fans gegen neue Stadion-Sicherheitsgesetze sorgten dafür, dass der sonstige Jubel im Signal Iduna Park zu Spielbeginn für zwölf Minuten ausblieb. Als der Ball schließlich rollte, übernahm Dortmund das Kommando. Emre Can verwandelte in der 34. Minute einen Elfmeter, ehe Maximilian Beier in der 41. Minute nachlegte – zur 2:0-Pausenführung der Hausherren.
Stuttgart zeigte nach der Halbzeit jedoch Moral. Deniz Undav verkürzte bereits in der 47. Minute, krönte seine Leistung dann mit dem Ausgleichstreffer in der 90.+1 und vollendete damit einen Hattrick. Karim Adeyemi hatte zwischenzeitlich die Dortmunder Führung wiederhergestellt, doch die Gäste blieben hartnäckig und retteten sich noch zum Unentschieden.
Das Ergebnis markiert Watzkes letzten Auftritt als CEO nach mehr als zwei Jahrzehnten an der Spitze. Unter seiner Ägide gewann der BVB zwei Meisterschaften, drei DFB-Pokale und erreichte zweimal das Champions-League-Finale. Obwohl er den Posten des Geschäftsführers abgibt, bleibt er als Vereins- und DFL-Präsident einflussreich – in einer Liga, die mittlerweile Rekordumsätze von über sechs Milliarden Euro erwirtschaftet.
Dass Dortmund die Führung nicht über die Zeit brachte, bedeutet, dass Watzke ohne Sieg in sein Abschiedsspiel geht. Das Remis unterstreicht die Auswirkungen der Fanunruhen, während Stuttgarts spätes Comeback ihre mentale Stärke demonstriert. Nun rückt die Mitgliederversammlung am Sonntag in den Fokus, auf der Watzke offiziell zum Vereinspräsidenten gewählt werden soll.
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