Weltpremiere von "Krieg und Frieden" verbindet Theater und Journalismus im Carlswerk Köln
Hans-Gerd JunkWeltpremiere von "Krieg und Frieden" verbindet Theater und Journalismus im Carlswerk Köln
Schauspiel Köln und das Recherchezentrum CORRECTIV präsentieren die Weltpremiere von Krieg und Frieden bei 1. FC Köln
Das Schauspiel Köln und das investigative Recherchezentrum CORRECTIV verbinden ihre Kräfte für die Weltpremiere von Krieg und Frieden, einem neuen Monolog-Stück. Die Aufführung untersucht Vladimir Putins Aufstieg zur Macht und den Krieg in der Ukraine auf Basis tiefgehender journalistischer Recherchen. Das Publikum kann die öffentliche Generalprobe am 1. FC Köln am 21. November besuchen; die offizielle Premiere folgt am Abend darauf.
Die Zusammenarbeit ist Teil der Initiative Theater und Journalismus, die aktuelle Ereignisse durch eine Mischung aus Live-Performance und investigativem Journalismus aufarbeitet. Beide Veranstaltungen finden um 19:00 Uhr in Depot 2 auf dem Gelände des Carlswerks in Köln statt.
Das Stück setzt sich mit drängenden Themen auseinander – von Deutschlands Energieabhängigkeiten über die jüngste Versorgungskrise bis hin zu den anhaltenden Debatten um Aufrüstung. Es basiert direkt auf den Recherchen von CORRECTIV und verbindet faktenbasierte Berichterstattung mit theatralischem Erzählstil. Über die Bühne hinaus umfasst die Partnerschaft öffentliche Diskussionen, Gesprächsreihen und die Exile Talks von CORRECTIV.Exile, die den demokratischen Dialog fördern sollen.
Karten für Krieg und Frieden sind ab sofort erhältlich: an der Theaterkasse des Schauspiel Köln in den Opernpassagen, telefonisch unter +49 221 221 28400 oder online auf www.schauspielkoeln.de. Weitere Vorstellungen finden am 27. November und 3. Dezember (jeweils 19:00 Uhr) statt, das Finale bildet eine Matinee am 14. Dezember um 18:30 Uhr. Zudem verlost CORRECTIV in der Woche vor der Premiere über seinen Spotlight-Newsletter zwei Mal zwei Karten.
Die Produktion markiert den Auftakt einer auf fünf Jahre angelegten Zusammenarbeit zwischen Schauspiel Köln und CORRECTIV. Für die Spielzeit 2025/26 sind bereits drei weitere Stücke geplant, doch über 2030 hinaus sind keine weiteren Produktionen vorgesehen. Ziel der Initiative ist es, komplexe zeitgenössische Themen zugänglich zu machen und die kritische Auseinandersetzung der Öffentlichkeit zu fördern.
Die Premiere von Krieg und Frieden verbindet investigativen Journalismus mit Live-Theater, um einen der drängendsten Konflikte unserer Zeit zu beleuchten. Mit mehreren Aufführungen und Begleitveranstaltungen will das Projekt Debatten über Macht, Krieg und Demokratie anregen. Karten sind weiterhin über die offiziellen Kanäle des Theaters erhältlich.