Willich startet Kampagne "Zusammen" gegen Einsamkeit im November 2026
Egbert PeukertWillich startet Kampagne "Zusammen" gegen Einsamkeit im November 2026
Willich verstärkt Maßnahmen gegen Einsamkeit mit neuer Kampagne für November 2026
Unter dem Motto "Willich Zusammen" startet die Stadt eine Initiative, um bestehende Angebote zu vernetzen und innovative Lösungen für ein Problem zu entwickeln, das Menschen aller Altersgruppen betrifft. Den Auftakt bildet eine Veranstaltung am 25. November, zu der Fachleute und Ehrenamtliche eingeladen sind, sich einzubringen.
Einsamkeit ist in Willich ein drängendes Thema, das lokale Behörden und Gemeinschaften zum Handeln bewegt. Seit Januar engagieren sich Organisationen wie das "Netzwerk Neersen" und der "Willicher Turnverein 1892 e.V." bereits in der Prävention – mit Angeboten wie "Yoga ab 40", "Hula-Hoop-Fitness" oder Mannschaftssport, um soziale Kontakte zu fördern. Zudem stellt die Stadt eine "Angebotslandkarte" bereit, ein Verzeichnis mit Anlaufstellen und Kontakten für Menschen, die Anschluss suchen.
Auftaktveranstaltung im Kulturzentrum Schiefbahn Bei der kommenden Veranstaltung im Kulturzentrum Schiefbahn tauschen sich Vereine, Verbände und Institutionen aus. Bürgermeister Christian Pakusch eröffnet den Abend mit einem Grußwort, während Sina Breitenbruch-Tiedtke von der Staatskanzlei Nordrhein-Westfalen einen Impulsvortrag zum Thema Einsamkeit hält. Dr. Sarah Bünstorf, stellvertretende Bürgermeisterin und Leiterin der Bereiche Freizeit, Familie und Soziales, betont, dass die Kampagne darauf abzielt, Netzwerke und Unterstützungssysteme zu stärken.
Die Teilnahme steht allen Willicherinnen und Willichern offen, die mitwirken möchten – eine Anmeldung bis zum 20. November ist jedoch aufgrund begrenzter Plätze erforderlich. Beginn ist am Dienstag, 25. November, um 18:30 Uhr.
Praktische Schritte für mehr Gemeinschaft Die Kampagne "Willich Zusammen" setzt auf konkrete Maßnahmen, um Isolation zu verringern und den Zusammenhalt zu stärken. Durch die Bündelung lokaler Kräfte und neue Strategien soll soziale Teilhabe im November 2026 Priorität erhalten. Bürgerinnen, Bürger und Organisationen sind aufgerufen, sich bei der Auftaktveranstaltung in die Diskussion einzubringen.






