Wuppertals Zoo-Stadion leuchtet für Olympische Bewerbung mit spektakulärer Lichtshow
Martina SieringWuppertals Zoo-Stadion leuchtet für Olympische Bewerbung mit spektakulärer Lichtshow
Wuppertal will seine Bürger am Freitag mit spektakulärem Lichterspiel im Zoo-Stadion begeistern
Am kommenden Freitag verwandelt Wuppertal das Zoo-Stadion in eine leuchtende Bühne – mit einer atemberaubenden Lichtshow, die Teil der Kampagne für die Olympische Bewerbung der Stadt ist. Der Künstler Gregor Eisenmann wird die 80 Meter breite Fassade des Stadions in eine strahlende Leinwand verwandeln und dabei Sport, Kunst und olympischen Geist verschmelzen.
Der Eintritt kostet fünf Euro, inklusive Stadionwurst und einem Getränk. Die Tore öffnen um 19:00 Uhr, die Show beginnt um 19:30 Uhr und wird später am Abend wiederholt.
Monatelang hat Eisenmann an der Installation gearbeitet. Erstmals baute er im Vorfeld ein verkleinertes Modell in seinem Atelier, um die visuellen Effekte zu verfeinern. Das fertige Werk wird die vier Elemente zum Leben erwecken: die olympische Flamme, Wasserball, Fußball und die ikonische Wuppertaler Schwebebahn.
Doch nicht nur die Bilder sind beeindruckend – Eisenmann hat auch eine eigene Musikkomposition für die Show geschaffen. Er beschreibt das Projekt als ein "Gesamtkunstwerk für alle Sinne" – ein immersives Erlebnis, das die lokale Unterstützung für die Olympische Bewerbung wecken soll.
Die Veranstaltung findet zu einem entscheidenden Zeitpunkt statt: Am 19. April 2026 stimmen die Wuppertaler Bürger über die Bewerbung ab. Zwar sind die Reaktionen gemischt, doch in den letzten Wochen wuchs die Begeisterung. Die Junge Union rief Ende März junge Wähler auf, die Kampagne zu unterstützen, und verwies auf die Chancen für die Stadt. Auch die SPD-Fraktion und Oberbürgermeisterin betonten Vorteile wie verbesserte Infrastruktur und Sportstätten.
Mit seiner Installation will Eisenmann das Stadion in ein farbenfrohes Spektakel verwandeln und die Gemeinschaft hinter Wuppertals olympischen Träumen vereinen.
Die Lichtshow am Freitag wird zweimal aufgeführt, sodass Besucher zwei Gelegenheiten haben, das Schauspiel zu erleben. Die Veranstaltung verbindet Kreativität mit städtischem Stolz und gibt einen Vorgeschmack darauf, was die Olympischen Spiele für die Stadt bedeuten könnten. Angesichts der bevorstehenden Abstimmung dient die Installation zugleich als Feier und als Aufruf zum Handeln.






