Zwei Paderbornerinnen verlieren Zehntausende an Krypto-Betrüger – wie die Masche funktioniert
Martina SieringZwei Paderbornerinnen verlieren Zehntausende an Krypto-Betrüger – wie die Masche funktioniert
Zwei Frauen aus dem Kreis Paderborn auf Kryptowährungs-Betrug hereingefallen
Zwei Frauen aus dem Kreis Paderborn sind Opfer von Online-Investitionsbetrug mit Kryptowährungen geworden und haben dabei hohe Geldsummen verloren. Betrüger lockten sie mit Versprechungen ungewöhnlich hoher Renditen, um ihre Gelder anschließend auf gefälschten Plattformen zu blockieren. Die Polizei warnt nun eindringlich vor solchen Maschen und ruft zur Wachsamkeit auf.
Eine 62-jährige Frau wurde nach einer Anzeige für eine Altersvorsorge-Investition kontaktiert. Sie überwies einen Mindestbetrag im unteren dreistelligen Bereich, in der Annahme, ein seriöses Angebot zu nutzen. Kurze Zeit später meldete sich ein angeblicher Leiter der Gewinnabteilung bei ihr und überredete sie, eine zusätzliche Summe im mittleren vierstelligen Bereich einzuzahlen – angeblich für deutlich höhere Auszahlungen.
Die Betrüger lotsten sie auf eine professionell wirkende Website, auf der sie weder ihre vermeintlichen Gewinne abheben noch ihr ursprüngliches Geld zurückerhalten konnte. Ähnlich erging es einer 38-jährigen Frau, die nach vermeintlich fachkundigen Tipps zu Kryptowährungs-Investitionen einen hohen fünfstelligen Betrag verlor.
Die Behörden betonen, dass nahezu alle Online-Angebote mit überdurchschnittlich hohen Renditeversprechen betrügerisch sind. Besonders bei Kryptowährungen sei es für Geschädigte kaum möglich, gestohlene Gelder nach einer Überweisung zurückzuverfolgen.
Die Polizei rät dazu, Werbung für Kapitalanlagen kritisch zu prüfen und niemals persönliche oder finanzielle Daten an unbekannte Quellen weiterzugeben. Zudem sollte man keine Überweisungen auf unbekannte Konten tätigen. Weitere Tipps zur Betrugsvermeidung finden Interessierte auf der Polizeiseite unter https://lka.polizei.nrw/artikel/anlagebetrug-ein-andauerndes-phaenomen-mit-hohen-schadenssummen. Medienanfragen richteten Sie bitte an die Pressestelle der Kreispolizeibehörde Paderborn.






