Bergisch Gladbach sammelt Spenden für Kriegsgräber im Ausland bis Dezember 2025
Hans-Gerd JunkBergisch Gladbach sammelt Spenden für Kriegsgräber im Ausland bis Dezember 2025
Bergisch Gladbach startet jährliche Sammlung für den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge (VDK)
Am 15. Oktober 2025 hat Bergisch Gladbach die diesjährige Spendenaktion für den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge (VDK) gestartet. Bürgermeister Frank Stein eröffnete die Veranstaltung um 11:30 Uhr und rief die Bürgerinnen und Bürger auf, die Arbeit der Organisation durch Spenden zu unterstützen. Die Kampagne läuft bis Dezember 2025 – die gesammelten Mittel fließen in die Instandhaltung und den Ausbau von Kriegsgräberstätten im Ausland.
Die Aktion fand an einem Informationsstand neben dem Wochenmarkt am Konrad-Adenauer-Platz statt. Vor Ort konnten sich Anwohner mit Ehrenamtlichen austauschen und mehr über die Aufgaben des VDK erfahren. Sammler standen bereit, um Spenden entgegenzunehmen und Fragen zu beantworten.
Bürgermeister Stein, der zugleich lokaler VDK-Vorsitzender ist, betonte in seiner Eröffnungsrede die Bedeutung der Erinnerung an die Schrecken des Krieges. Er hob die Friedensbildung als zentralen Wert hervor und forderte alle auf, die Arbeit des Volksbundes zu unterstützen. Anne Linden, die regionale Sammelorganisatorin, begrüßte neue Helfer und warb für eine breite Beteiligung.
Regionalleiter Jasper Stephan-Beneker schloss sich Linden an und unterstrich gemeinsam mit dem Bürgermeister die Notwendigkeit der kontinuierlichen Pflege von Kriegsgräbern, um den Gefallenen Würde zu bewahren.
Die Sammlung läuft bis Dezember 2025 weiter, wobei Ehrenamtliche in der gesamten Stadt Spenden sammeln. Die eingeworbenen Gelder kommen direkt der Erhaltung und dem Ausbau von Kriegsgräberstätten außerhalb Deutschlands zugute. Die Arbeit des VDK ist auf öffentliche Unterstützung angewiesen, um diese Stätten für kommende Generationen zu erhalten.






