NRW investiert 11,5 Millionen Euro in Denkmalschutz für 2025
Nordrhein-Westfalen stellt 11,5 Millionen Euro für den Denkmalschutz 2025 bereit
Die Mittel fließen in die Erhaltung historischer Stätten in Bergisch Gladbach und Rösrath. Zu den geförderten Projekten zählen die Restaurierung eines einzigartigen Büstengartens sowie die Sanierung der markanten Severinskirche im Stadtteil Sand.
Im Rahmen des Landesprogramms zur Denkmalförderung werden lokale Initiativen unterstützt. Der Verschönerungsverein Bergisch Gladbach erhält 10.000 Euro für die Instandsetzung der Umfassungsmauer des Büstengartens an der Gohrsmühle. Der Garten, in dem Skulpturen ehemaliger Besitzer der Zanders-Papierfabrik stehen, ist ein besonderes Zeugnis der Stadtgeschichte.
Die katholische Pfarrgemeinde St. Joseph und St. Antonius nutzt 100.000 Euro für die Sanierung der Severinskirche in Sand. Das neugotische Bauwerk, ein bekanntes Wahrzeichen der Region, dient als Ort der Andacht, kultureller Veranstaltungen und gemeinschaftlicher Begegnungen. Zusätzlich stellt das Land einen sechsstelligen Betrag für den Erhalt des Gebäudes bereit.
Neben diesen Zuschüssen müssen Städte und Gemeinden weitere 2,6 Millionen Euro aus eigenen Haushalten aufbringen. Die Gesamtinvestitionen – inklusive privater und öffentlicher Mittel – werden voraussichtlich 46,1 Millionen Euro übersteigen. Ziel des Programms ist es, historische Stätten für kommende Generationen zu bewahren und zugänglich zu halten.
Die lokalen Behörden in Bergisch Gladbach und Rösrath leiten die Gelder direkt in Projekte, die das kulturelle Erbe erhalten und aufwerten. Die Initiative sichert, dass Denkmäler auch in Zukunft sichtbar und gut instand gehalten bleiben.
Die Denkmalförderung 2025 ermöglicht dringende Reparaturen und Restaurierungen in der gesamten Region. Zu den begünstigten Objekten zählen unter anderem die Severinskirche und der Büstengarten an der Gohrsmühle. Durch die Kombination öffentlicher und privater Mittel stärkt das Programm den Schutz der lokalen Geschichte.






