11 January 2026, 14:40

Gericht ebnet Weg für umstrittene Atomtransporte von Jülich nach Ahaus

Eine volle Straße mit Menschen, die Taschen tragen und an Polen und Gebäuden vorbeigehen.

Gericht ebnet Weg für umstrittene Atomtransporte von Jülich nach Ahaus

Nuklearabfall-Transporte von Jülich nach Ahaus könnten nach einem aktuellen Gerichtsurteil bald beginnen. Die Polizei Münster hat ihre Einsatzbereitschaft für die Begleitung der Transporte bestätigt. Die Entscheidung fällt nach einem langjährigen Rechtsstreit mit Umweltschützern.

Mit dem Urteil des Verwaltungsgerichts ist ein zentrales Hindernis für die Transporte ausgeräumt. Ein früher Beginn gilt damit als wahrscheinlich, auch wenn aus Sicherheitsgründen keine genauen Termine genannt werden.

Polizeipräsidentin Alexandra Dorndorf erklärte, die Einsatzpläne seien 'nahezu abgeschlossen'. Ihr Team könne kurzfristig handeln, falls die Transporte 'könnten' kurzfristig anlaufen. Allerdings 'könnte' die Umweltorganisation BUND die Entscheidung noch vor dem Oberverwaltungsgericht anfechten.

Behörden halten sich mit konkreten Zeitangaben zurück und verweisen auf taktische Gründe für die Geheimhaltung des Fahrplans.

Das Gerichtsurteil ebnet den Weg für mögliche Nuklearabfall-Transporte. Die polizeilichen Vorbereitungen sind abgeschlossen, doch ein möglicher Widerspruch des BUND könnte das Verfahren verzögern. Sollten keine weiteren rechtlichen Schritte folgen, könnten die Transporte ohne Vorwarnung starten.