19 January 2026, 10:40

Globe40-Aus für deutsche Segler: Burke und Fink kämpfen mit Bootsschaden auf Réunion

Ein altes Wertpapierzertifikat mit einem großen Boot mit weißem Rumpf und blauer Segel, vor einem hellblauen Himmel mit weißen Wolken.

Globe40-Aus für deutsche Segler: Burke und Fink kämpfen mit Bootsschaden auf Réunion

Deutsche Segler Lennart Burke und Melwin Fink ziehen sich nach kritischem Schaden aus dem Globe40-Rennen zurück

Die deutschen Segler Lennart Burke und Melwin Fink haben das Globe40-Rennen nach einem schweren technischen Defekt an ihrem Class40-Boot vorzeitig beenden müssen. Der Schaden trat an einer zentralen Verankerungsstelle auf und zwang das Duo, seine Reise auf der Insel Réunion zu unterbrechen. Trotz des Rückschlags bleiben die beiden entschlossen, die letzte Etappe von Recife nach Lorient gemeinsam mit der restlichen Flotte zu absolvieren.

Der Vorfall ereignete sich während des Wettkampfs bei der Regatta um die Welt. Da das Boot derzeit auf Réunion festliegt, wird Melwin Fink am 29. Januar auf die Insel reisen, um die Reparaturarbeiten zu koordinieren. Lennart Burke wird ihm Mitte März folgen, sobald das benötigte Ersatzteil beschafft und eingebaut wurde.

Bevor sie ihre Fahrt fortsetzen, werden die beiden das Boot gründlich testen und sämtliche Wantenspannungen überprüfen, um die Sicherheit zu gewährleisten. Ihr Ziel ist es, rechtzeitig zum Start der letzten Etappe am 29. März wieder ins Rennen einzusteigen. In der Zwischenzeit planen sie, die boot Düsseldorf, eine der größten Bootsmessen der Welt, zu besuchen, um dort für ihr Projekt zu werben.

Burke und Fink sind Teil einer größeren deutschen Segelinitiative, zu der auch prominente Persönlichkeiten wie Boris Herrmann, Susann Beucke und das SailGP Team Germany gehören. Ihre Kampagne Next Generation Boating zielt darauf ab, den Hochseesegelsport in Deutschland bekannter zu machen und eine neue Generation von Enthusiasten zu begeistern.

Ihr vorübergehender Rückzug aus dem Globe40-Rennen bedeutet zwar eine Pause, doch ihr Wille, das Rennen zu beenden, bleibt ungebrochen. Sobald die Reparaturen abgeschlossen sind und das Boot wieder seetüchtig ist, werden sie in Richtung Recife aufbrechen, bevor sie die letzte Strecke nach Lorient in Angriff nehmen. Ihr Engagement trägt zudem zu einer wachsenden Bewegung bei, die Deutschlands Präsenz im kompetitiven Hochseesegelsport stärken soll.