09 May 2026, 00:25

Herbstsaison in NRW: Tourismus zwischen Hoffnung und steigenden Kosten

Ferienhaus zum Verkauf in Baden-Württemberg, Deutschland, mit einem Gebäude mit zahlreichen Fenstern, einer vorderen Mauer, umliegenden Straßen-Elementen, Grünflächen und einem bewölkten Himmel.

Ferienwohnungen in NRW vor den Herbstferien stark nachgefragt - Herbstsaison in NRW: Tourismus zwischen Hoffnung und steigenden Kosten

Tourismusbranche in Nordrhein-Westfalen blickt mit gemischten Gefühlen auf die Herbstsaison

Während einige Betriebe eine starke Nachfrage verzeichnen, kämpfen andere mit steigenden Kosten und sinkenden Gästeausgaben. Branchenvertreter fordern nun politische Maßnahmen, um die Belastungen zu verringern.

Eine aktuelle Umfrage zeigt unterschiedliche Zufriedenheitswerte unter Tourismusunternehmen. Nur 37 Prozent der Befragten blicken optimistisch auf die erwarteten Auslastungszahlen. Dagegen sind 55 Prozent der Anbieter von Ferienunterkünften – etwa Apartments und Ferienhäusern – mit den Buchungen zufrieden oder sehr zufrieden.

Die größte Herausforderung bleiben die steigenden Betriebskosten, die von 42 Prozent der Unternehmen genannt werden. Weitere 34 Prozent sehen rückläufige Gästeausgaben als großes Problem. Gleichzeitig äußern 26 Prozent Unzufriedenheit mit der Auslastung, wobei sich 6 Prozent als sehr unzufrieden bezeichnen.

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Trotz dieser Schwierigkeiten rechnet Tourism NRW mit einem weiteren Anstieg der Buchungen, getrieben durch Last-Minute-Reservierungen. Besonders gefragt sind Ferienwohnungen während der bevorstehenden Herbstferien.

Patrick Rothkopf, Präsident des Dehoga NRW, hat die Politik aufgefordert, die Rahmenbedingungen für die Branche zu verbessern. Zu seinen Vorschlägen gehören ein ermäßigter Mehrwertsteuersatz auf Lebensmittel, flexiblere Arbeitszeiten und vereinfachte Einwanderungsregeln für Fachkräfte.

Die Tourismuswirtschaft in Nordrhein-Westfalen leidet weiterhin unter hohen Kosten und zurückhaltendem Konsumverhalten. Da mit steigenden Herbstbuchungen zu rechnen ist, drängen die Unternehmen auf Reformen, um langfristige Stabilität zu sichern. Nun bleibt abzuwarten, ob die Politik entsprechende Maßnahmen ergreifen wird, um diese Sorgen anzugehen.

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