06 May 2026, 04:51

Höhscheider Kirche stellt 2030 Gottesdienste ein – doch Kultur bleibt lebendig

Ein detailliertes Bild einer Kirche mit sichtbaren Fenstern, Bögen und Dach auf dem Cover eines alten Buches, begleitet von Text.

Höhscheider Kirche stellt 2030 Gottesdienste ein – doch Kultur bleibt lebendig

Evangelische Kirche in Höhscheid stellt 2030 regelmäßige Gottesdienste ein

Ab 2030 wird die evangelische Kirche in Höhscheid keine regelmäßigen Gottesdienste mehr abhalten. Diese Entscheidung folgt auf Jahre steigender Unterhaltskosten für das historische Gebäude. Dennoch bleibt die Kirche ein lebendiger Ort für Kultur, Musik und Gemeinschaftsveranstaltungen.

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Am Eingang begrüßt Besucher noch immer der berühmte Vers „Ein feste Burg ist unser Gott“ – ein Symbol für ihre anhaltende Bedeutung als Stätte des Glaubens und der Tradition in Solingen.

Der Schritt, die Gottesdienste einzustellen, ist vor allem auf die wachsende finanzielle Belastung durch die Erhaltung des denkmalgeschützten Bauwerks zurückzuführen. Als architektonisches Juwel unterliegt die Kirche strengen Auflagen, deren Erfüllung für den regulären Gemeindebetrieb nicht mehr tragbar ist. Doch die Türen des Gebäudes werden nicht geschlossen bleiben.

Konzerte, Lesungen und kulturelle Veranstaltungen werden weiterhin stattfinden und die Kirche als Begegnungsstätte lebendig halten. Auch öffentliche Führungen werden angeboten, sodass Besucher ihre Geschichte und Bedeutung entdecken können. Die Evangelische Kirchenbauvereinigung hat solche Projekte in den vergangenen 30 Jahren mit über einer Million Euro gefördert und spielt eine zentrale Rolle bei der Unterstützung dieser Initiativen.

Nun arbeiten Verein und Gemeinde gemeinsam an der Zukunft der Kirche. Ihr Ziel ist es, das historische Gebäude zu bewahren und gleichzeitig seine Funktion als offenes Haus für Kultur, Musik und Gemeinschaft zu stärken. Ein konstruktiver Dialog über nachhaltige Pläne für die kommenden Jahre hat bereits begonnen.

Die Umgestaltung der Kirche spiegelt sowohl wirtschaftliche Notwendigkeiten als auch das Bekenntnis zu ihrem kulturellen Erbe wider. Zwar enden die Gottesdienste, doch die Türen bleiben für Veranstaltungen und Begegnungen geöffnet. Die Zusammenarbeit zwischen Gemeinde und Verein soll sicherstellen, dass die Kirche auch für kommende Generationen ein fester Bestandteil Solingens bleibt.

Quelle