Kabinett beschließt Reform / Neue Welle von Rezeptfälschungen / 20.000 Euro Schaden / dm-med gestartet
Egbert PeukertKabinett beschließt Reform / Neue Welle von Rezeptfälschungen / 20.000 Euro Schaden / dm-med gestartet
Kabinett beschließt Reform / Neue Welle gefälschter Rezepte / 20.000 Euro Schaden / dm-med gestartet
Zusammenfassung: Die Laurentius-Apotheke in der Lindenstraße in Mönchengladbach wurde in der Nacht zum vergangenen Dienstag Opfer eines Cyberangriffs. / Die Drogeriekette dm hat den Versand rezeptfreier Medikamente freigeschaltet. / Das Apothekenversorgungsmodernisierungsgesetz von Gesundheitsministerin Nina Warken passierte diese Woche das Kabinett. / Die AOK Nordost meldet eine „neue Welle gefälschter Rezepte“.
Mönchengladbach/Berlin, 19. Dezember 2025 – Ein Cyberangriff traf vergangene Woche die Laurentius-Apotheke in Mönchengladbach und veranlasste den Inhaber, Anzeige bei der Polizei zu erstatten. Unterdessen billigte das Bundeskabinett neue Regelungen zur Verbesserung der Arzneimittelversorgung im Rahmen der jüngsten Reformen von Gesundheitsministerin Nina Warken (parteilos). Gleichzeitig deckte die Krankenkasse AOK Nordost eine Serie gefälschter Rezepte auf, die einen Schaden von über 20.000 Euro verursachten.
Unbekannte Hacker griffen die Laurentius-Apotheke in der Lindenstraße in den frühen Morgenstunden vor dem vergangenen Dienstag an. Die Apotheken-IT wurde kompromittiert, doch bislang gibt es keine Verdächtigen. Der Inhaber erstattete umgehend Anzeige; die Ermittlungen laufen noch.
In einer weiteren Entwicklung gab das Kabinett grünes Licht für das Apothekenversorgungsmodernisierungsgesetz von Ministerin Warken. Das Gesetz soll die Medikamentenverteilung effizienter gestalten und die Lieferketten in Deutschland stärken. Parallel enthüllte die AOK Nordost eine neue Welle von Rezeptbetrug: Kriminelle reichten gefälschte Unterlagen ein und verursachten so einen finanziellen Schaden von mehr als 20.000 Euro. Die Kasse rief Apotheken dazu auf, Rezepte künftig gründlicher zu prüfen.
Unterdessen erweitert die Drogeriemarktkette dm ihr Angebot: Kunden können nun rezeptfreie Medikamente über die hauseigene Lieferplattform dm-med bestellen – eine Erleichterung für alle, die nicht persönlich in die Filialen kommen können.
Während die Ermittlungen zum Cyberangriff auf die Laurentius-Apotheke noch ohne Festnahmen andauern, wird Warkens Gesetzesvorhaben nun im Parlament beraten. Die AOK Nordost bleibt den gefälschten Rezepten auf der Spur, und dm bietet mit seinem Lieferservice eine Alternative für den Kauf nicht verschreibungspflichtiger Arzneimittel.