Kinder bauen in Wuppertal ihre eigene funktionierende Mini-Stadt
Klaus-Michael JopichKinder bauen in Wuppertal ihre eigene funktionierende Mini-Stadt
Eine Gruppe von 100 Kindern in Wuppertal hat ihre eigene funktionierende Stadt gebaut. Das Projekt, das junge Menschen mit Demokratie und städtischem Leben vertraut machen soll, ermöglicht es ihnen, abzustimmen, zu regieren und sogar den Verkehr zu organisieren.
Die Kinder zwischen acht und zwölf Jahren haben jeden Bereich ihrer Stadt selbst gestaltet. Sie richteten Behörden ein, erließen Gesetze und gründeten Unternehmen. Jede Entscheidung – von Steuererleichterungen bis zu Verkehrsregeln – wird per direkter Abstimmung getroffen, wobei jedes Kind Mitspracherecht hat.
Damit alles reibungslos läuft, führten die jungen Bewohner Verkehrsschilder und Ampeln ein. Zudem ist für alle, die ein Tretauto steuern, ein besonderer Führerschein vorgeschrieben. Das Projekt wird von der Katholischen jungen Gemeinde (KjG) organisiert und endet mit einem „Staatsempfang“, bei dem echte Politiker die Kinderstadt besuchen.
Die Geschichte wird am 24. Oktober 2025 um 19:30 Uhr in den Bergischen Landesnachrichten vorgestellt.
Das Projekt vermittelt den Kindern praktische Erfahrungen in Demokratie und Stadtverwaltung. Ihre Entscheidungen prägen den Alltag der Stadt – von den Gesetzen bis zu den täglichen Abläufen. Beim Abschlussereignis werden erwachsene Amtsträger vor Ort sein, um sich ein Bild von ihrer Arbeit zu machen.






