09 May 2026, 12:20

Mozarts Così fan tutte wird zum interaktiven Echtzeit-Experiment im Staatstheater Wiesbaden

Plakat für Mozarts Symphonie Nr. 2 in D-Moll, Op. 63, mit zwei Geigerinnen im Vordergrund und einem Gebäude im Hintergrund, mit dem Text "Orquesta Sinfónica de Tenerife Programa Nº 2".

Mozarts Così fan tutte wird zum interaktiven Echtzeit-Experiment im Staatstheater Wiesbaden

Das Staatstheater Wiesbaden verwandelt Mozarts Così fan tutte in ein gewagtes Echtzeit-Experiment für die neue Spielzeit. Statt aus der Distanz zuzuschauen, rücken 20 junge Paare selbst ins Rampenlicht – als Teil der Inszenierung. Die Tickets für diese ungewöhnliche Produktion kosten nur 10 Euro, doch das Erlebnis verspricht weit mehr als einen gewöhnlichen Opernabend.

Die Inszenierung verwandtelt die Bühne in eine Kunstschule, wobei das Publikum in die Rolle der Studierenden schlüpft. Don Alfonso, der intrigante Protagonist der Oper, leitet ein Experiment über Zweifel und Manipulation. Regie führt Marie-Ève Signeyrole, die das Gefühlsleben der Zuschauer herausfordern will – der Fokus verschiebt sich von den Darstellern hin zu den eigenen Reaktionen der Betrachter.

Noch bevor der Vorhang aufgeht, werden die Teilnehmer hinter die Kulissen gezogen. Kostüme, verborgene Wege und verstohlene Blicke verwischen die Grenze zwischen Schauspielern und Publikum. Die übliche Distanz löst sich auf, alle werden tiefer in die Handlung hineingezogen.

Das Theater sucht nun junge Paare zwischen 18 und 35 Jahren, die mitmachen möchten. Opernerfahrung ist nicht nötig – aber Neugierde und ein guter Humor sind von Vorteil. Trotz des günstigen Ticketpreises sind die emotionalen Einsätze hoch, denn die Beziehungen der Paare werden vor live Publikum auf die Probe gestellt.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Diese Version von Così fan tutte macht aus Mozarts Komödie ein interaktives Erlebnis. Die 20 Paare auf der Bühne stellen sich echten emotionalen Herausforderungen – und das Publikum wird gefragt: Wie würde es selbst in derselben Situation reagieren?

Quelle