Münsteraner Schüler entlarven Falschmeldungen im Medien-Workshop
Egbert PeukertMünsteraner Schüler entlarven Falschmeldungen im Medien-Workshop
Eine Gruppe von 21 Schülerinnen und Schülern aus drei Münsteraner Schulen hat kürzlich an einem zweitägigen Workshop zum Umgang mit Falschmeldungen teilgenommen. Die Veranstaltung war Teil der Reihe Dialoge für den Frieden, die sich mit Themen wie gesellschaftlichem Zusammenhalt und Verständigung beschäftigt. In diesem Jahr lag der Fokus auf den Risiken und der Verbreitung von Desinformation im Internet.
Die Schülerakademie brachte Jugendliche der Erna-de-Vries-Realschule, der Mathilde-Anneke-Gesamtschule sowie des Pascal- und des Immanuel-Kant-Gymnasiums zusammen. An zwei Tagen analysierten sie, wie sich falsche Informationen in sozialen Medien verbreiten und welche Schäden sie anrichten können.
Um ihr Wissen auf die Probe zu stellen, entwickelten die Teilnehmenden eigene Falschmeldungen – etwa Behauptungen über Delfine im Aasee oder versteckte Überwachungsgeräte in Straßenlaternen. Anschließend erstellten sie Social-Media-Beiträge, um zu zeigen, wie leicht sich Fehlinformationen verbreiten lassen. Die Reihe Dialoge für den Frieden wird vom Friedens- und Wissenschaftsbüro von Münster Marketing organisiert. Partner sind unter anderem die Arbeitsgruppe 1648 des Bündnisses für Wissenschaft sowie die Franz-Hitze-Haus-Akademie. Die Ausgabe 2025 wird den Abschluss der Veranstaltungsreihe markieren.
Der Workshop vermittelte den Schülerinnen und Schülern praktische Erfahrungen im Erkennen und Entlarven falscher Informationen. Ihre Aufklärungskampagnen werden nun online geteilt, um anderen zu helfen, Desinformation zu durchschauen. Die Dialoge für den Frieden 2025 bilden den Abschluss der Reihe und fassen Jahre der Auseinandersetzung mit Frieden und Medienkompetenz zusammen.