24 June 2026, 00:18

Neue Betrugsmasche: Wie Kriminelle mit Fake-Handelsplattformen ahnungslose Opfer abzocken

Polizei Bonn warnt erneut vor Online-Investment-Betrug

Neue Betrugsmasche: Wie Kriminelle mit Fake-Handelsplattformen ahnungslose Opfer abzocken

Ermittler der Kriminalermittlungsgruppe 23 warnen vor einer zunehmenden Betrugsmasche, die als „Cybertrading-Betrug“ oder „Handelsbetrug“ bekannt ist. Oft beginnt sie mit unerbetenen Kontaktversuchen durch Betrüger über soziale Medien oder Online-Werbung.

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Typischerweise überreden die Täter ihre Opfer, zunächst zwischen 250 und 500 Euro in Kryptowährungen oder andere Anlageformen zu investieren – mit dem Versprechen hoher Renditen bei minimalem Risiko. Sobald das Geld überwiesen ist, fälschen die Betrüger Gewinne und setzen die Opfer unter Druck, weitere Zahlungen zu leisten.

In manchen Fällen verlangen sie zusätzliche Gebühren für angebliche Steuern oder Bearbeitungskosten, um dann spurlos zu verschwinden. Erst kürzlich wurde ein Mann aus Bonn Opfer eines solchen Betrugs: Nach einer Investition über eine Online-Anzeige war die Handelsplattform plötzlich nicht mehr erreichbar. Er erstattete Anzeige bei der Polizei.

Die Behörden raten zur Vorsicht bei unerbetenen Anlageangeboten. Sie empfehlen, Handelsplattformen vorab zu prüfen, keinen Fernzugriff auf den Computer zu gewähren und niemals sensible Daten preiszugeben oder Geld an unbekannte Konten zu überweisen. Betroffene sollten solche Vorfälle umgehend bei der örtlichen Polizei melden.

Auf den Websites des Landeskriminalamts Nordrhein-Westfalen (LKA NRW) und der Polizeilichen Kriminalprävention finden sich weitere Hinweise, wie man sich vor solchen Betrugsfallen schützen kann. Die Ermittler arbeiten weiterhin an der Aufklärung der Fälle und warnen die Bevölkerung vor den Gefahren.

Quelle