Neues Beizmittel 2026: Maisbauern erhalten Schutz gegen Raben und Tauben
Martina SieringNeues Beizmittel 2026: Maisbauern erhalten Schutz gegen Raben und Tauben
Urlaub für Maisbauern: 2026 kommt eine Lösung gegen Krähen und Tauben
Erleichterung für heimische Vögel im Maisanbau Landwirte können aufatmen: Ab 2026 steht ein Saatgutbehandlungsmittel gegen Vogelfraß im Mais zur Verfügung. Doch welche Auflagen gelten?
Veröffentlichungsdatum: 16. Dezember 2025
Landwirte erhalten bald ein neues Mittel, um Maisbestände vor Schäden durch Raben und Tauben zu schützen. Das Beizmittel Korit 420 S hat für 2026 eine Notfallzulassung erhalten – allerdings mit strengen Einschränkungen. Das Produkt soll Vögel vertreiben, ohne sie zu schädigen, und gleichzeitig sicherstellen, dass der Mais in seiner frühen Wachstumsphase ungestört gedeiht.
Der Wirkstoff Ziram (420 g/l) ist darauf ausgelegt, Raben und Tauben während der kritischen Phase bis zum Drei-Blatt-Stadium fernzuhalten. In dieser Zeit ist ein rasches, ungestörtes Wachstum entscheidend, damit die Pflanzen potenzielle Bedrohungen wie Vogelfraß oder Befall durch die Haferfliege überstehen. Allerdings unterliegt Korit 420 S engen Auflagen: Es darf nur 120 Tage lang eingesetzt werden, um Resistenzrisiken zu minimieren und die Wirksamkeit des Begleitwirkstoffs Iodosulfuron-methyl-natrium zu erhalten.
Die Zulassung von Korit 420 S bietet Landwirten eine kurzfristige Lösung gegen Ernteverluste durch Raben und Tauben. Die auf 120 Tage begrenzte Anwendungsdauer und die strengen Vorgaben sollen einen Ausgleich zwischen sofortigem Schutz und langfristiger Nachhaltigkeit schaffen. Ob das Mittel erfolgreich ist, hängt von der Einhaltung dieser Regeln und ergänzenden Anbaumaßnahmen ab.