Rheinmetall trennt sich von Autozuliefergeschäft - Rheinmetall verkauft Automotive-Sparte und setzt auf Rüstung
Rheinmetall trennt sich von Automotive-Sparte
Rheinmetall verkauft Automotive-Bereich
Rheinmetall stößt Rheinmetall-Aktien-Geschäft ab
- Dezember 2025, 23:30 Uhr
Rheinmetall verkauft seine Automotive-Zulieferersparte, um sich stärker auf das Verteidigungsgeschäft zu konzentrieren. Das Unternehmen hat seine Finanzprognosen für 2025 nach oben korrigiert und erwartet nach dem Verkauf ein kräftigeres Wachstum sowie höhere Margen. Derzeit laufen Verhandlungen mit zwei potenziellen Käufern; eine Einigung wird für Anfang nächsten Jahres erwartet.
Die zu veräußernde Sparte umfasst Zulieferaktivitäten für die Automobilbranche sowie Komponenten für den Energiesektor. Rheinmetall wird diesen Bereich künftig in seinen Finanzberichten als „eingestellte Geschäftstätigkeit“ ausweisen.
Mit dem Verkauf vollzieht das Unternehmen eine strategische Neuausrichtung hin zu seinem Kerngeschäft im Verteidigungsbereich. Für 2025 werden nach der Transaktion höhere Umsätze und verbesserte Gewinnmargen prognostiziert. Eine endgültige Entscheidung über den Käufer soll bis Anfang 2026 fallen.