Tate McRaes goldener Met-Gala-Auftritt: Ein Kleid wie eine lebendige Statue
Klaus-Michael JopichTate McRaes goldener Met-Gala-Auftritt: Ein Kleid wie eine lebendige Statue
Tate McRae besuchte ihre erste Met Gala in einem atemberaubenden, maßgefertigten Abendkleid des Designers Ludovic de Saint Sernin. Das Outfit verwandelte sie in eine glänzende goldene Statue – inspiriert von den prunkvollen vergoldeten Figuren auf dem Zeremonienboot La Réale von Ludwig XIV. McRae beschrieb den gesamten Abend als ein surrealistisches „Ich-kann-es-nicht-glauben“-Erlebnis.
Das Herzstück des Kleides ist ein strukturiertes Maille-bloquée-Korsett mit innerer Verstärkung durch Knochenstäbe. Diese starre Basis trägt die zarten Schichten französischer Goldspitze, die auf traditionellen Leavers-Webstühlen in Calais-Caudry gewebt wurden. Die aufwendige Handarbeit zeigt sich auch in den per Hand aufgebrachten goldenen Federn am Bustier – McRaes Lieblingsdetail.
Die Künstlerin gab zu, jeden Moment dieser Erfahrung in sich aufzusaugen. Gleichzeitig sprach sie über das Selbstbewusstsein, das ihr das Design verlieh, und nannte Saint Sernins Arbeit „ermächtigend“. Das Ergebnis ist ein Kleid, das den Glanz einer lebendigen Statue nachahmt – eine Verschmelzung von historischem Prunk und moderner Haute Couture.
Die Inspiration stammte direkt von La Réale, dem opulenten Schiff des 17. Jahrhunderts, das für den Sonnenkönig gebaut wurde. Seine vergoldeten Skulpturen, Symbole für Reichtum und Kunstfertigkeit, dienten als Vorlage für die dramatische Ästhetik des Kleides.
Die Zusammenarbeit zwischen McRae und Saint Sernin brachte ein spektakuläres Stück hervor, das Mode und Geschichte vereint. Die filigranen Details – vom Korsett bis zur Spitze – unterstreichen sowohl das Können des Designers als auch das Motto der Veranstaltung. Für McRae markierte der Abend einen Meilenstein und festigte ihren Platz unter den denkwürdigsten Debüts der Gala.






