11 May 2026, 08:19

150 Demonstranten fordern atomwaffenfreies Deutschland vor NATO-Manöver

Eine große Gruppe von Menschen marschiert auf einer Straße in Washington, D.C. und hält Schilder und fährt Fahrräder, mit Gebäuden, Bäumen und einem klaren blauen Himmel im Hintergrund.

150 Demonstranten fordern atomwaffenfreies Deutschland vor NATO-Manöver

Rund 150 Menschen versammelten sich heute in der Nähe des Luftwaffenstützpunkts Nörvenich bei Düren. Bei der Kundgebung forderten sie die Abschaffung aller Atomwaffen in Deutschland. Die Demonstranten skandierten Parolen gegen nukleare Bewaffnung, während sie durch das Gebiet zogen.

Die Protestaktion wurde von über 30 Friedensinitiativen organisiert. Im Mittelpunkt ihrer Forderung stand das Ende der deutschen Beteiligung an der sogenannten nuklearen Teilhabe, die nach ihrer Auffassung gegen internationales Recht verstößt. Ein Sprecher der Veranstaltung betonte, dass sämtliche in Deutschland stationierte Atomwaffen abgezogen werden müssten.

Der Protest richtete sich gezielt gegen ein bevorstehendes NATO-Manöver. Ab nächster Woche werden deutsche Tornado- und Eurofighter-Kampfjets vom Stützpunkt Nörvenich an der Übung teilnehmen. Kritiker werfen vor, dass dabei auch nuklearfähige Flugzeuge eingesetzt werden – ein Grund für die heutige Aktion.

Neben ihrer Ablehnung von Atomwaffen äußerten die Demonstranten zudem Unterstützung für den aktuellen Friedensplan im Nahen Osten. Sie würdigten die laufenden Bemühungen zwischen Israel und den Palästinensern als Schritt in Richtung Stabilität.

Die Kundgebung spiegelte die seit Langem bestehenden Bedenken gegenüber Deutschlands Rolle in der nuklearen Verteidigungspolitik wider. Angesichts des kurz bevorstehenden NATO-Manövers machten die Organisatoren deutlich, dass sie jede Beteiligung an nuklearen Operationen ablehnen. Der Protest endete mit wiederholten Forderungen nach vollständiger Abrüstung.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones
Quelle