Dokumentarfilm "Das deutsche Volk" zeigt Kampf gegen Rassismus in Duisburg
Klaus-Michael JopichDokumentarfilm "Das deutsche Volk" zeigt Kampf gegen Rassismus in Duisburg
Im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus findet in Duisburg eine besondere Filmvorführung statt. Am 24. März 2026 wird um 17:30 Uhr der Dokumentarfilm "Das deutsche Volk" von Marcin Wierzchowski gezeigt. Die Veranstaltung möchte unter dem Motto "100 % Menschenwürde" den Dialog fördern und ein Zeichen gegen Rassismus und rechtsextreme Ideologien setzen.
Die Vorführung findet im Filmforum Duisburg, Dellplatz 15, statt. Die Türen öffnen um 17:15 Uhr, der Eintritt ist frei. Da die Plätze begrenzt sind, wird jedoch um eine Anmeldung bis zum 22. März 2026 gebeten.
"Das deutsche Volk" begleitet Angehörige der Opfer des rassistischen Anschlags von Hanau im Jahr 2020. Über vier Jahre hinweg dokumentiert der Film ihre Trauer, ihren Kampf um Gerechtigkeit und ihr anhaltendes Engagement gegen Rassismus in der Gesellschaft.
Die Veranstaltung ist Teil der Internationalen Wochen gegen Rassismus, die vom 16. bis 29. März 2026 stattfinden. In ganz Deutschland gibt es Ausstellungen, Diskussionsrunden und öffentliche Aktionen. In Bottrop beginnt das Programm bereits am 14. März mit einer Podiumsdiskussion über Rassismus im Sport. Offenburg zeigt eine Ausstellung zu antischwarzem Rassismus, während Flensburg eine zweisprachige Erzählveranstaltung anbietet. Der bundesweite Auftakt der Kampagne findet am 16. März in Potsdam statt.
Die Duisburger Filmvorführung bietet die Gelegenheit, sich mit den Folgen von Rassismus auseinanderzusetzen und die Bedeutung von Solidarität zu reflektieren. Interessierte werden gebeten, sich bis zum 22. März anzumelden. Die Veranstaltung unterstreicht den Aufruf der Kampagne zu Empathie, Dialog und gemeinsamem Handeln gegen Diskriminierung.






