Dortmund setzt auf unangekündigte Sicherheitskontrollen in Bussen und Bahnen
Hans-Gerd JunkDortmund setzt auf unangekündigte Sicherheitskontrollen in Bussen und Bahnen
Im Dortmunder Nahverkehr hat eine weitere Runde der Sicherheitskontrollen im Rahmen des Projekts „Sicherheit in Bus und Bahn“ (SiBB) stattgefunden. Behörden führten an neuralgischen Punkten, darunter der Hauptbahnhof der Stadt, Überprüfungen durch. Die seit 2018 laufende Initiative zielt darauf ab, die Fahrgastsicherheit zu erhöhen und die Straßenkriminalität einzudämmen.
An den jüngsten SiBB-Einsätzen beteiligten sich die Dortmunder Polizei, das Bundespolizeiinspektorat und der kommunale Ordnungsdienst. Gemeinsam kontrollierten sie 3.264 Reisende auf verdächtiges Verhalten. Die Kontrollen sind Teil einer langfristigen Strategie, um in stark frequentierten Verkehrsbereichen für Ordnung zu sorgen.
Das Projekt findet mehrmals jährlich statt, allerdings ohne festen Zeitplan. Bei der aktuellen Aktion deckten die Beamten eine Straftat auf und verhängten drei Ordnungswidrigkeitenverfahren. Neben der Strafverfolgung geht es den Verantwortlichen vor allem um Abschreckung und die Stärkung des Sicherheitsgefühls der Fahrgäste.
„Sicherheit in Bus und Bahn“ (SiBB) wurde 2018 ins Leben gerufen, um Bedenken hinsichtlich der Sicherheit im öffentlichen Verkehr entgegenzuwirken. Durch gezielte Kontrollen in Risikobereichen sollen Vorfälle reduziert und ein sicheres Umfeld für Pendler geschaffen werden. Bei den jüngsten Überprüfungen kam es zu einer Strafanzeige und drei Bußgeldern. Das Projekt bleibt ein wichtiger Baustein in Dortmunds umfassendem Kampf gegen Straßenkriminalität. Künftige Einsätze werden weiterhin nach dem bewährten Muster unangekündigter Kontrollen an zentralen Verkehrsstandorten ablaufen.






