Quizabend in Bergisch Gladbach verbindet Spaß mit Antirassismus-Arbeit während der Internationalen Wochen
Martina SieringQuizabend in Bergisch Gladbach verbindet Spaß mit Antirassismus-Arbeit während der Internationalen Wochen
Quizabend in Bergisch Gladbach bringt 54 Teilnehmer:innen im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus zusammen
In Bergisch Gladbach kamen beim einem Quizabend 54 Teilnehmende zusammen, um die Internationalen Wochen gegen Rassismus zu begehen. Die von Terre des Hommes organisierte Veranstaltung verband ernste Themen mit unterhaltsamer Leichtigkeit. Durch den Abend führten die Moderatorinnen Nadine Tavares und Natalie Tawamba Tessa mit Schwung und Herzlichkeit.
Eröffnet wurde die Veranstaltung von Brigitta Opiela, die alle Gäste begrüßte, bevor sie sich dem Team "Gläbbich One-Worlders" anschloss. Das Quiz umfasste ein breites Themenspektrum – von lokalen Fragen zu den Erasmus-Schulen der Stadt und dem Platz der Wanderarbeiter:innen bis hin zu übergeordneten Themen wie der Integration von Geflüchteten und Rassismus in Deutschland. Manche Fragen hatten auch einen spielerischen Touch, etwa die, warum ein Bagger nicht schwimmen kann.
Der Abend war Teil der laufenden Bemühungen Bergisch Gladbachs, Integration und sozialen Zusammenhalt zu stärken. In den vergangenen fünf Jahren hat die Stadt Initiativen wie die jährliche Einbürgerungsfeier ausgebaut, die 2026 Menschen aus 25 Nationen ehrte. Weitere Projekte umfassten Podiumsdiskussionen zu Migrationsgeschichten, veranstaltet von Caritas und dem Stadtarchiv, sowie 50.000 Euro Fördergelder für nachbarschaftsbasierte Familienhilfe.
Terre des Hommes steuerte einen Beitrag bei, der sowohl zum Nachdenken anregte als auch zum Mitmachen einlud. Die Mischung aus ernsthaften und unterhaltsamen Fragen sorgte für eine lebendige Atmosphäre und förderte gleichzeitig den Dialog über wichtige gesellschaftliche Themen.
Der Quizabend unterstrich das Engagement Bergisch Gladbachs für Integration und Antirassismus-Arbeit. Mit 12 gegeneinander antretenden Teams knüpften die Teilnehmenden Kontakte und kamen ins Gespräch. Veranstalter:innen und Gäste verließen die Runde mit einem gemeinsamen Gefühl von Gemeinschaft und Zielstrebigkeit.






