28 March 2026, 20:25

Skandal bei Bares für Rares: Seltene Zinndose entpuppt sich als plumpe Fälschung

Altes Dokument aus der ersten H├Ąlfte des 17. Jahrhunderts mit einer zentral plazierten Münze auf altem Papier, vor dunklem Hintergrund.

Skandal bei Bares für Rares: Seltene Zinndose entpuppt sich als plumpe Fälschung

Eine auf Bares für Rares präsentierte Zinndose löste eine Kontroverse aus, nachdem Experten ihr Alter infrage stellten. Zunächst glaubte man, das Stück stamme aus dem 16. oder 17. Jahrhundert – doch später entpuppte es sich vermutlich als Fälschung. Die Enthüllung enttäuschte sowohl die Verkäufer als auch das Team der Sendung.

Die Dose wurde in der Sendung als seltene Nürnberger Antiquität angepriesen. Experte Detlev Kümmel untersuchte sie zunächst mit Interesse und vermutete, es könnte sich um ein Werk aus dem 19. Jahrhundert handeln. Doch bei genauerer Prüfung kam er zu einem anderen Schluss: Das Objekt war mit betrügerischer Absicht gefertigt worden, um Käufer über sein tatsächliches Alter zu täuschen.

Kümmel stellte fest, dass die Dose gezielt als Fälschung angefertigt worden war, um als weitaus älteres Relikt durchzugehen. Sein Urteil hatte zur Folge, dass der Händlerraum geschlossen blieb und ein Verkauf damit unmöglich wurde. Moderator Horst Lichter merkte später an, dass wohl auch die früheren Besitzer derselben Täuschung aufgesessen seien.

Wie sich die Fälschung von echten Nürnberger Dosen aus dem 16. oder 17. Jahrhundert unterscheidet, blieb unklar. Die Verkäufer, die auf ein lukratives Geschäft gehofft hatten, gingen nach der abschließenden Begutachtung des Experten leer aus.

Der Vorfall zeigte einmal mehr die Risiken undefinierter Fälschungen im Antiquitätenhandel auf. Die Zinndose, einst für jahrhundertealt gehalten, entpuppte sich als moderne Imitation. Ohne Käufer blieb das Stück im Besitz der Eigentümer – ihre wahre Herkunft weiterhin im Dunkeln.

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