21 December 2025, 05:04

Skate Park: 'Old Franken Forest' beschwert sich, Stadt kontert

Ein Mann fährt Skateboard auf einer vertikalen Wand mit einer Plattform unten, ein Haus, Grill, Pflanzen, Bäume, eine Backsteinwand und eine Säule im Hintergrund.

Skate Park: 'Old Franken Forest' beschwert sich, Stadt kontert

Skatepark: „Alter Frankenforst“ klagt, Stadt kontert

Ankündigung: Wie erwartet gibt es Widerstand von Anwohnern gegen die geplante Sanierung des Skateparks an der Saaler Mühle. Die Bürgerinitiative „Alter Frankenforst“ begründet ihre Klage mit einer Vielzahl von Kritikpunkten – die Stadtverwaltung widerspricht.

Veröffentlichungsdatum: 19. Dezember 2025, 17:37 Uhr

Anwohner in Bergisch Gladbach haben rechtliche Schritte eingeleitet, um die geplante 1,2-Millionen-Euro-Sanierung des Skateparks an der Saaler Mühle zu stoppen. Der Bürgerverein Alt-Frankenforst e.V. reichte eine Klage ein und argumentiert gegen den Standort des Projekts in einem geschützten Landschaftsgebiet. Die Stadtverwaltung verteidigt hingegen die Pläne und geht auf die zentralen Kritikpunkte ein.

Das Sanierungsvorhaben befand sich bereits in der finalen Phase, als die Klage eingereicht wurde. Die detaillierte Planung war bis Dezember 2025 abgeschlossen, Förderanträge gestellt und die Bürgerbeteiligung beendet. Die Stadt Jena hatte den Umbau ursprünglich in Auftrag gegeben und dafür 1,2 Millionen Euro bereitgestellt.

Der Bürgerverein brachte mehrere Einwände vor: Er hinterfragte die Notwendigkeit des Skateparks, da am Standort Zanders bereits eine weitere Anlage geplant sei. Zudem wurden Bedenken wegen des Baus in einem Schutzgebiet geäußert. Die Stadt widersprach in einer offiziellen Stellungnahme einigen Punkten, ging auf andere jedoch nicht ein – mit der Begründung, dass Vor- und Nachteile bereits ausführlich diskutiert worden seien.

Obwohl die Verwaltung mit Verzögerungen rechnet, erwartet sie keine gravierenden Rückschläge. Die Behörden bestätigten, dass sie bereit seien, das Projekt notfalls vor Gericht zu verteidigen.

Die rechtliche Auseinandersetzung wirft nun Fragen zur Zukunft des Skateparks auf. Scheitert die Klage, wird die Stadt die Sanierung wie geplant für 1,2 Millionen Euro umsetzen. Bis zu einer gerichtlichen Entscheidung ruht das Vorhaben jedoch.